
„Russian Studies“: Russland erforschen in Zeiten des Krieges
„Russian Studies“ : Russland erforschen in Zeiten des Krieges Von Nikolas Ender 07.07.2026, 10:42Lesezeit: 4 Min. Die Mohyla-Akademie in KiewFoto Mohyla AkademieZwei ukrainische Wissenschaftler bieten in Kooperation mit...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. „Russian Studies“ : Russland erforschen in Zeiten des Krieges Von Nikolas Ender 07. 2026, 10:42Lesezeit: 4 Min. Die Mohyla-Akademie in KiewFoto Mohyla AkademieZwei ukrainische Wissenschaftler bieten in Kooperation mit dem Militärgeheimdienst in Kiew Kurse zur Erforschung Russlands an.
Die Ausbildung soll auch einen Beitrag zum Sieg der Ukraine leisten. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Während auf Kiew Bomben fallen, sitzen ukrainische Studenten im Bunker der Mohyla-Akademie und befassen sich mit den Hintergründen der russischen Aggression. Maksym Jakowljew, Professor am Lehrstuhl für Internationale Beziehungen, hat im vergangenen Jahr gemeinsam mit seinem Kollegen Anton Suslov ein neues Zertifikationsprogramm namens „Russian Studies“ ins Leben gerufen.
Die Einzelheiten
In den mehr als zehn Kursen geht es etwa um „Russlands Politik in den vorübergehend besetzten Gebieten“ oder „Russlands Soft Power in der Welt“. „Wer als Erster in den Bunker rennt, bekommt die besten Plätze“, sagt Jakowljew. „Die Idee war, Russland als Sicherheitsbedrohung zu untersuchen.
Damit verbunden ist das Ziel, die ‚Area Studies‘ als wissenschaftliche Disziplin an der Mohyla-Akademie zu etablieren. Drittens geht es darum, mit der Ausbildung einen Beitrag zum Sieg der Ukraine zu leisten. “ Zum kommenden Jahr wird zudem ein Masterstudiengang „Russlandstudien: Herausforderungen für die internationale Sicherheit“ angeboten, der die Inhalte des Zertifikationsprogramms fortführt.
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Die Ausbildung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem ukrainischen Militärgeheimdienst, der Interesse an der Akquirierung von Absolventen geäußert hat. Der Geheimdienst ist an Mitarbeitern interessiert, die über fundiertes Wissen über russische Propaganda, den Geheimdienst und die Funktionsweise der Wirtschaft verfügen.
Was Experten sagen
Studenten können ihre schriftlichen Hausarbeiten in Zusammenarbeit mit dem Geheimdienst entwickeln, der eine Liste an Forschungsthemen zur Verfügung stellt. „Einzelne Geheimdienstmitarbeiter halten auch Vorträge“, sagt Jakowlyew. Akademische Freiheit im KriegszustandDass die Verzahnung der Ausbildung mit den Aktivitäten des Militärgeheimdienstes zum Verlust der Unabhängigkeit der Mohyla-Akademie und mitunter zu einer Verengung der wissenschaftlichen Beschäftigung mit Russland führe, verneint er: „Der Geheimdienst hat keinen Einfluss auf die Lehrinhalte, wir bleiben unabhängig.
Gleichzeitig ist es unser Ziel, die Universität enger am realen Leben in der Ukraine auszurichten. “Die Politikwissenschaftlerin und DAAD-Professorin für Europa- und Deutschlandstudien Anja Mihr lehrt und forscht an der Mohyla-Akademie.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




