
Russland: Bürger reagieren mit Spott auf kriegsbedingten Kraftstoffmangel
Krieg gegen die Ukraine Immer mehr Russen geht der Sprit aus Rationierungen, lange Schlangen, steigende Preise: Der kriegsbedingte Kraftstoffmangel ist in vielen Regionen Russlands angekommen. In sozialen Netzwerken...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Krieg gegen die Ukraine Immer mehr Russen geht der Sprit aus Rationierungen, lange Schlangen, steigende Preise: Der kriegsbedingte Kraftstoffmangel ist in vielen Regionen Russlands angekommen. In sozialen Netzwerken kommentieren viele das mit bitterem Spott. Von Janita Hämäläinen 17.
04 Uhr 2 Min Zur Merkliste hinzufügen X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bereich Lesen Sie hier das Videotranskript aufklappen Social-Media-Video:»-Hallo, wieviel brauchen Sie?
Die Einzelheiten
- Bitte für 500 Rubel tanken«Solche Witze über den herrschenden Benzinmangel kursieren in sozialen Medien – in Russland und in russisch besetzten Gebieten der Ukraine. Dieser Nutzer auf der annektierten Krim treibt es besonders weit: Er sei »geschäftlich« mit dem Pferd in Simferopol unterwegs und schreibt:»Für die Krim-Bewohner ist jetzt vor allem ein voller Tank Hafer und Heu wichtig«. Der Hintergrund: Die Behörden haben landesweit den Kraftstoff rationiert.
Aktuell gibt es nur noch 20 Liter Benzin pro Fahrzeug. Die Warteschlangen vor den Tankstellen wachsen: Diese dokumentiert ein Nutzer an der Autobahn M-11 zwischen Moskau und Sankt Petersburg. Region DonezkAm schwierigsten ist die Lage bislang aber in den annektierten Gebieten der Ost-Ukraine, wie hier in Donezk.
Sergei, Einwohner aus Donezk»Gestern habe ich fast den ganzen Tag hier in der Schlange gestanden – von mittags bis zum Abend. Heute stehe ich schon seit ein paar Stunden in der Schlange. «Reporter: »Hatten Sie heute mehr Glück?
Was Experten sagen
«Sergei, Einwohner aus Donezk:»Heute hatte ich Glück: an der Tankstelle gab es Benzin. Gestern gab es nichts. Ich bin sogar noch zu einer anderen Tankstelle gefahren, wo der Kraftstoff 110 Rubel pro Liter kostet, aber kurz bevor ich an der Reihe war, war auch der aus.
«Darya, aus Donezk»Ich bin aus Makiivka, 15 Kilometer östlich von hier, hierhergekommen. Ich habe dem Tankstellenmitarbeiter gesagt: Wenn er mich nicht tanken lässt, gehe ich zu Fuß nach Hause. «SewastopolOksana, Einwohnerin Sewastopol»Eigentlich reichen mir 20 Liter.
Aber andere brauchen mehr. (Das reicht) gerade für Fahrten in der Stadt. Ich brauche ein Auto für die Arbeit.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





