
Russland-Ukraine-Krieg: Rumäniens Präsident Nicușor Dan kündigt Ausweisung des russischen Konsuls an
Russischer Drohneneinschlag Rumäniens Präsident kündigt Ausweisung des russischen Konsuls an Russlands Konsul muss die Schwarzmeer-Stadt Constanța verlassen. Das gab Rumäniens Präsident Nicușor Dan nach dem Einschlag...
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Russischer Drohneneinschlag Rumäniens Präsident kündigt Ausweisung des russischen Konsuls an Russlands Konsul muss die Schwarzmeer-Stadt Constanța verlassen. Das gab Rumäniens Präsident Nicușor Dan nach dem Einschlag einer russischen Drohne in ein Wohnhaus bekannt. Der Kreml kündigte eine zügige Reaktion an.
59 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Nicușor Dan in Bukarest Foto: Andreea Alexandru / AP aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Nach dem Einschlag einer russischen Drohne in ein Wohnhaus in Rumänien nahe der Grenze zur Ukraine will Rumäniens Staatspräsident Nicușor Dan den russischen Konsul in der nahen Schwarzmeer-Stadt Constanța des Landes verweisen. Das kündigte Dan nach einer Krisensitzung an. Das rumänische Außenministerium hat zudem Russlands Botschafter in Bukarest einbestellt.
Der Kreml kündigte eine zügige Reaktion auf die angekündigte Ausweisung des Konsuls an. Die mit Sprengstoff beladene russische Drohne vom Typ Geran schlug in der Nacht zu Freitag auf dem Dach eines zehnstöckigen Wohnblocks in der ostrumänischen Stadt Galați ein, nahe den Grenzen zur Ukraine und der Republik Moldau. Sie durchbrach das Dach und löste in der direkt darunter liegenden Wohnung einen Brand aus.
Was Experten sagen
Eine 53 Jahre alte Bewohnerin und ihr 14-jähriger Sohn erlitten leichte Brandwunden. Dan: »Direkte Folge des Aggressionskriegs«Die Drohne kam im Zuge von russischen Angriffen in der Region des nahe gelegenen ukrainischen Donau-Hafens Reni, berichteten Vertreter des Verteidigungsministeriums. Von Präsident Dan hieß es, die Drohne sei Teil eines Schwarms von 43 Flugobjekten gewesen.
»Ich erkläre mit allem Nachdruck, dass die gesamte Verantwortung für diesen Vorfall bei der Russischen Föderation liegt«, hatte Dan davor bei Facebook geschrieben. »Was heute in Galați geschehen ist, ist die direkte Folge des Aggressionskriegs gegen die Ukraine (…) und der systematischen Missachtung internationalen Rechts. « Es gebe keinerlei Zweifel hinsichtlich Verursacher und Gründe dieser Aggression.
Mehr zum Thema Wohnhaus getroffen: Merz und Wadephul verurteilen Einschlag russischer Drohne in Rumänien EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas über Europas Rolle im Ukrainekrieg: »Russland ist in diesem Krieg in einer Sackgasse angelangt« Ein SPIEGEL-Gespräch von Timo Lehmann und Roland Nelles Auf die Frage, warum die Streitkräfte des Landes die Drohne trotz Sichtung auf dem Radar nicht abgeschossen hätten, erklärte Verteidigungsminister Radu Miruță, ein Abschuss über bewohntem Gebiet hätte noch mehr Schaden angerichtet und Menschenleben gefährdet als der Absturz selbst.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





