
Schlafstörungen: Jeder dritte Erwachsene hat Probleme mit dem Durchschlafen
Studie des RKI Jeder dritte Erwachsene hat Probleme mit dem Durchschlafen Nicht einschlafen können, immer wieder aufwachen: Insbesondere Menschen mit formal niedriger Bildung haben einer Studie zufolge Schlafstörungen....
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Studie des RKI Jeder dritte Erwachsene hat Probleme mit dem Durchschlafen Nicht einschlafen können, immer wieder aufwachen: Insbesondere Menschen mit formal niedriger Bildung haben einer Studie zufolge Schlafstörungen. Das Robert Koch-Institut vermutet unter anderem die vermehrte Mediennutzung als Ursache. 09 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Probleme beim Durchschlafen: Risikofaktor für andere Erkrankungen Foto: Inga Erhan / Westend61 / IMAGO aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Etwa jeder Sechste kann nicht einfach einschlafen, fast jeder Dritte hat Probleme beim Durchschlafen: Das zeigt eine Untersuchung des Robert Koch-Instituts (RKI).
Etwa jeder achte Erwachsene ist demnach sowohl von Ein- als auch von Durchschlafstörungen betroffen. Die Ergebnisse wurden im Fachblatt »Journal of Health Monitoring « veröffentlicht. Für die Studie wertete das RKI Daten von über 27.
000 Menschen ab einem Alter von 18 Jahren aus. Im Jahr 2024 berichteten demnach 20 Prozent der Frauen von Einschlafstörungen, 36 Prozent von Durchschlafstörungen, bei den Männern waren es entsprechend 13 Prozent und 27 Prozent. Menschen mit formal niedriger Bildung waren dem RKI zufolge insgesamt häufiger von Ein- und Durchschlafstörungen betroffen als Menschen mit formal höherer Bildung.
Was Experten sagen
Ein niedriges Bildungsniveau gehe oft mit erhöhtem Stress, einer größeren Wahrscheinlichkeit für körperliche oder psychische Erkrankungen und eingeschränkten Zugangsmöglichkeiten zur Gesundheitsversorgung einher, »was wiederum ein höheres Risiko für Schlafprobleme darstellt«, heißt es in der Studie. Überlappende KrisenDem RKI zufolge steigt die Zahl der Betroffenen insgesamt. In einer Studie, die den Zeitraum von 2008 bis 2011 abdeckte, hatten 30,3 Prozent der Erwachsenen zwischen 18 und 79 Jahren Ein- oder Durchschlafstörungen oder beides.
Im aktuellen Untersuchungszeitraum von 2024 betreffe das 35,5 Prozent. Die Zunahme könnte den Forschenden zufolge unter anderem mit einer vermehrten Mediennutzung, aber auch mit den aktuellen, sich überlappenden Krisen zusammenhängen. »Beispielsweise als Folge der Covid-19 Pandemie, des Klimawandels oder drohender militärischer Konflikte«, heißt es in der Studie.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





