
Schulunterricht: Mit fröhlichen Lehrern zu besseren Leistungen
Stimmung im Unterricht Empfinden Lehrer Freude bei der Arbeit, schneiden ihre Schüler besser ab Eine Studie zeigt, wie sich die Stimmung von Lehrkräften auf ihre Schüler auswirkt: im Positiven wie im Negativen....
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Stimmung im Unterricht Empfinden Lehrer Freude bei der Arbeit, schneiden ihre Schüler besser ab Eine Studie zeigt, wie sich die Stimmung von Lehrkräften auf ihre Schüler auswirkt: im Positiven wie im Negativen. 37 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Lehrerin vor einer Tafel: Positive Haltung von Lehrkräften fördern Foto: Sebastian Kahnert / dpa aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier. War die Zusammenfassung hilfreich?
Die Einzelheiten
Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Wie es Lehrerinnen und Lehrer geht, spielt eine wichtige Rolle für die Lernmotivation ihrer Schüler. Das zeigt eine Analyse von Forschenden unter anderem aus München, Berlin und Kiel.
Demnach macht es einen großen Unterschied, ob Lehrkräfte im Unterricht Freude oder Ärger empfinden. Lehren sei nicht nur eine intellektuelle, sondern auch emotionale Tätigkeit, sagte Marina Elena Pfeifer von der Ludwig-Maximilians-Universität München, Hauptautorin der Studie. Wenn Lehrkräfte Freude an ihrem Tun empfinden, bieten sie demnach einen hochwertigeren Unterricht, der das Selbstvertrauen der Schüler in ihre Fähigkeiten sowie ihr Interesse und ihre schulischen Leistungen stärkt.
Verärgerte Lehrer hingegen gehen mit einem schlechteren Unterricht und schlechteren Lernergebnissen der Schüler einher, wie die Forschenden um Pfeifer im »Journal of Educational Psychology« berichten . Daten aus Deutschland, China und MexikoDie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hatten Daten von 679 Mathelehrern und mehr als 17. 500 um die 15 Jahre alten Schülern in acht Ländern zusammengetragen.
Was Experten sagen
Einbezogen wurden Schulen in Chile, China, Kolumbien, Deutschland, Japan, Mexiko, Spanien und Großbritannien. Alle Klassen bearbeiteten für eine gute Vergleichbarkeit dieselbe Mathematiklektion: die Einführung quadratischer Gleichungen. Die Lehrkräfte wurden mithilfe einer Methode namens »Teacher Emotions Scale« befragt, wie viel Freude sie während des Unterrichts hatten oder wie groß ihre Verärgerung war.
Die Wahl sei auf Freude und Ärger gefallen, weil dies nach vorhergehenden Analysen die prägnantesten positiven und negativen Emotionen von Lehrkräften im Unterricht seien, erklären die Forschenden. Sie baten die teilnehmenden Kinder, den Unterricht ihrer Lehrerinnen und Lehrer zu bewerten. Außerdem sollten die Mädchen und Jungen über ihr Selbstvertrauen in ihre Fähigkeiten und ihr Interesse am Fach berichten.
Demnach waren Lehrer, die mehr Freude empfanden, im Mittel eher in der Lage, den Unterricht effektiv zu gestalten, unterstützende Beziehungen zu den Schülern aufzubauen und kognitiv anregende Unterrichtsstrategien anzuwenden. Das wiederum war mit einem höheren Selbstvertrauen der Schüler, größerem Interesse am Lernen und besseren Testergebnissen verbunden.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





