
Schutz Gegen Tumoren: Warum Krebs ausgerechnet das Herz verschont
Schutz Gegen Tumoren : Warum Krebs ausgerechnet das Herz verschont Von Charlotte Braatz 21.07.2026, 19:35Lesezeit: 3 Min. Hemmt mechanische Belastung die Bildung von Tumoren? Eine Wissenschaftlerin betrachtet...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Schutz Gegen Tumoren : Warum Krebs ausgerechnet das Herz verschont Von Charlotte Braatz 21. 2026, 19:35Lesezeit: 3 Min. Hemmt mechanische Belastung die Bildung von Tumoren?
Eine Wissenschaftlerin betrachtet Muskelzellen unter dem Mikroskop. (Symbolbild)dpaHerztumoren gehören zu den seltensten Krebserkrankungen. Nun haben Forscher einen überraschenden Mechanismus dahinter entdeckt.
Die Einzelheiten
Ließen sich damit auch andere Organe schützen? Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Im Jahr 2023 wurden offiziellen Schätzungen zufolge in Deutschland rund 517. 800 Krebserkrankungen diagnostiziert.
Fast jede zweite dieser Erkrankungen betraf die Brust, die Prostata, die Lunge oder den Dickdarm. Ein Organ sucht man in dieser Statistik hingegen nahezu vergeblich: das Herz. Primäre Herztumoren gehören zu den seltensten Krebserkrankungen überhaupt.
Selbst Metastasen anderer Tumoren siedeln sich im Herzmuskel überraschend selten an. Ein Phänomen, das auf den ersten Blick paradox erscheint, denn kaum ein Organ wird so gut durchblutet wie das Herz. Pro Minute pumpt es fünf bis sechs Liter Blut durch den Körper – und wird damit potentiell auch von Krebszellen passiert.
Was Experten sagen
Warum also entstehen gerade hier so selten Tumoren? Dieser Frage ist ein internationales Team unter Führung der Universität Triest in einer im Frühjahr veröffentlichten Arbeit auf den Grund gegangen. Das Geheimnis könnte in der mechanischen Belastung des schlagenden Herzens liegen.
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen In Versuchen mit Mäusen lösten die Forscher zunächst gezielt krebsbegünstigende Mutationen im sogenannten K-Ras-Gen aus und deaktivierten zugleich den Tumorsuppressor p53 – ein Protein, das normalerweise das unkontrollierte Wachstum von Zellen verhindert. Im Menschen können diese Mutationen verschiedenste Krebserkrankungen auslösen, beispielsweise in der Bauchspeicheldrüse oder dem Dickdarm.
Auch die Mäuse entwickelten unter diesen Bedingungen in verschiedenen Körperregionen aggressive Tumoren. Ihr Herz jedoch blieb verschont. Es scheint also über einen besonderen, bislang ungeklärten Schutzmechanismus zu verfügen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




