
Schweden: Mann soll seine Frau zur Prostitution mit 120 Männern gezwungen haben – Staatsanwaltschaft fordert 10 Jahre Haft
Prozess in Schweden Mann soll Ehefrau zur Prostitution mit 120 Männern gezwungen haben – Staatsanwaltschaft fordert zehn Jahre Haft Er soll seine Frau über Jahre misshandelt und zu sexuellen Handlungen gezwungen haben:...
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Prozess in Schweden Mann soll Ehefrau zur Prostitution mit 120 Männern gezwungen haben – Staatsanwaltschaft fordert zehn Jahre Haft Er soll seine Frau über Jahre misshandelt und zu sexuellen Handlungen gezwungen haben: Ein Mann steht in Nordschweden vor Gericht. Der Angeklagte soll früher »Hells Angels«-Mitglied gewesen sein. 10 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Bezirksgericht Ångermanland in Härnösand Foto: Fredrik Sandberg / EPA In Schweden hat die Staatsanwaltschaft zehn Jahre Haft für einen Mann gefordert, der beschuldigt wird, seine Frau zur Prostitution mit rund 120 Männern gezwungen zu haben. Der Mann steht in der Region Ångermanland vor Gericht.
Die Einzelheiten
Die Anklage wirft ihm schwere Zuhälterei, Vergewaltigung und Körperverletzung vor. Er soll demnach seine Frau bedroht, misshandelt und von Drogen und Alkohol abhängig gemacht haben. Der Fall wird in Schweden mit dem der Französin Gisèle Pelicot verglichen, deren damaliger Ehemann sie betäubt und fremden Männern zur Vergewaltigung angeboten hatte.
Er wurde zu 20 Jahren Haft verurteilt. Der Anklage zufolge verdiente der Schwede durch den Verkauf sexueller Dienstleistungen seiner Partnerin mehr als 500. 000 schwedische Kronen (46.
Die Ehefrau, die von der Staatsanwaltschaft als »schutzbedürftig« beschrieben wurde, fordert eine Entschädigung von umgerechnet rund 100. Mehr zum Thema Gisèle Pelicot über ihr Leben nach dem Missbrauch: »Ich erlaube mir jetzt, wieder glücklich zu sein« Ein SPIEGEL-Gespräch von Britta Sandberg, Paris Vergewaltigungsvideos im Netz: »Die tun das aus Frauenhass« Ein Interview von Frauke Böger Der Mann war im Oktober 2025 festgenommen worden, nachdem die Frau ihn selbst angezeigt hatte. Er soll seine Frau gegen ihren Willen über mehr als drei Jahre lang zu Sex mit zahlreichen Männern gezwungen und von den Einnahmen gelebt haben.
Was Experten sagen
Dafür soll er Anzeigen im Internet geschaltet und Buchungen verwaltet haben. Er sitzt seitdem in Untersuchungshaft und bestreitet die Vorwürfe. Verdächtiger ist offenbar Ex- »Hells Angels«Der Verdächtige soll in seinen Sechzigern und früher ein ranghohes Mitglied im Rockerclub »Hells Angels« gewesen sein.
Auch den Freiern, die aus ganz Schweden kommen sollen, droht eine Strafe. In Schweden ist der Kauf sexueller Dienstleistungen illegal, der Verkauf von Sex bleibt straffrei.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





