
Spanien: Frau von Ministerpräsident Pedro Sánchez darf Land nicht mehr verlassen
Korruptionsvorwürfe Frau des spanischen Ministerpräsidenten darf das Land nicht mehr verlassen Begoña Gómez, die Frau des spanischen Ministerpräsidenten Sánchez, darf wegen Korruptionsvorwürfen bis auf Weiteres nicht...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Korruptionsvorwürfe Frau des spanischen Ministerpräsidenten darf das Land nicht mehr verlassen Begoña Gómez, die Frau des spanischen Ministerpräsidenten Sánchez, darf wegen Korruptionsvorwürfen bis auf Weiteres nicht mehr ins Ausland reisen. Die Regierung wirft dem Richter politische Motivation vor. 24 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Begoña Gómez und ihr Mann, Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez Foto: Yves Herman / aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Die Frau des linken spanischen Regierungschefs Pedro Sánchez muss wegen Vorwürfen der Korruption, illegaler Einflussnahme und Veruntreuung auf die Anklagebank.
Diese Entscheidung teilte der in dem Fall seit zwei Jahren ermittelnde Richter Juan Carlos Peinado mit, wie der staatliche TV-Sender RTVE und alle größeren spanischen Medien übereinstimmend berichteten. Zudem wirft er María Begoña Gómez Fernández Verstöße gegen Markenrechte vor. Mehr zum Thema Korruptionsvorwürfe: Spanische Justiz erhebt Anklage gegen Ehefrau von Regierungschef Sánchez Gómez, die ihren Mann sonst bei offiziellen Besuchen im Ausland immer wieder begleitet hat, muss sich alle zwei Wochen bei der Justiz melden, ihren Reisepass abgeben und darf das Land nicht mehr verlassen.
Eine Anfrage ließ die Justiz zunächst unbeantwortet. Die Regierung und die sozialistische PSOE-Partei von Sánchez warfen dem Richter erneut vor, sein Vorgehen sei »politisch motiviert« und von »Besessenheit« geprägt, wie RTVE berichtete. Die Staatsanwaltschaft hatte im Laufe der 2024 begonnenen Ermittlungen wiederholt die Einstellung wegen mangelnder Beweise beantragt.
Was Experten sagen
Der Richter hatte das nicht angefochten, vielmehr hatte er das von extrem rechten Kreisen initiierte Verfahren vorangetrieben. Zugleich sagte Peinado, man müsse schon bis zu den Zeiten des spanischen Königs Fernando VII. (1784–1833) zurückgehen, um einen ähnlichen Korruptionsskandal zu finden.
Die Einziehung des Reisepasses hatte er zuvor mit dem Argument für nicht notwendig erklärt, dass Gómez als Frau des Regierungschefs in Spanien einen viel höheren Lebensstandard als die Durchschnittsbürger genieße und sich deshalb kaum ins Ausland absetzen werde. Nachdem er diese Entscheidung nun revidiert hatte, betonte er, die staatlichen Leibwächter von Gómez könnten ihr zur Flucht verhelfen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





