
Spanien meldet Höchstzahl an Hitzetoten für den Monat Mai
Noch vor Sommerbeginn Spanien meldet Höchstzahl an Hitzetoten für den Monat Mai Der Mai war vielerorts ungewöhnlich heiß. In Spanien sind 101 Menschen im Zusammenhang mit Hitze gestorben, teilten die Behörden nun mit....
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Noch vor Sommerbeginn Spanien meldet Höchstzahl an Hitzetoten für den Monat Mai Der Mai war vielerorts ungewöhnlich heiß. In Spanien sind 101 Menschen im Zusammenhang mit Hitze gestorben, teilten die Behörden nun mit. In naher Zukunft könnten die Temperaturen weiter steigen.
55 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern 40 Grad Celsius in Bilbao: Hohe Temperaturen im Norden Spaniens Foto: H.
Die Einzelheiten
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Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten In Spanien sind nach Behördenangaben im vergangenen Monat 101 Menschen im Zusammenhang mit der Hitze im Land gestorben – ein Höchststand seit Beginn der Erhebung vor mehr als zehn Jahren. »Diese Zahl ist 3,6 Mal höher als die Durchschnittszahl der Hitzetoten im Mai im vergangenen Jahrzehnt«, erklärte das spanische Gesundheitsministerium.
Es betonte »die bedeutenden Auswirkungen von Hitze-Episoden sogar schon vor Sommerbeginn«. Bei den Angaben zu den Hitzetoten handelt es sich um Schätzungen, die sich auf ein System namens Momo stützen. Dieses sammelt die tägliche Zahl der Todesfälle in Spanien und gleicht sie mit der auf Grundlage historischer Daten eigentlich zu erwartenden Todesfälle ab.
Was Experten sagen
Im Mai waren in mehreren spanischen Städten Temperaturrekorde gemessen worden. Insbesondere in Nordspanien habe es über mehrere Tage hinweg »für einen Mai außergewöhnlich hohe Temperaturen« gegeben, teilte der nationale Wetterdienst Aemet mit. Noch heißerer Sommer vorhergesagtWegen des erhöhten Sterberisikos bei Hitze informiert das spanische Gesundheitsministerium die Bevölkerung mithilfe einer Hitze-Alarm-Skala von grün für »kein Risiko« bis rot für »hohes Risiko«.
Seit dem Beginn der Datenerhebung 2015 bis zum Sommer 2025 wurden insgesamt 27. 564 Todesfälle hohen Temperaturen zugeschrieben. Das tödlichste Jahr war laut Gesundheitsministerium 2022 mit 4789 mutmaßlichen Hitze-Toten, gefolgt von 2025 mit 3832 Fällen.
Doch auf die aktuelle Hitze könnte ein noch heißerer Sommer folgen, legt ein neuer Uno-Bericht nahe. Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) und das britische Met Office gehen davon aus, dass die globale Durchschnittstemperatur zwischen 2026 und 2030 mit 75 Prozent Wahrscheinlichkeit im Mittel mehr als 1,5 Grad über dem vorindustriellen Niveau liegen wird. Mehr dazu lesen Sie hier.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





