
SPD: Heftiger Widerspruch gegen Albigs Öffnung zur Zusammenarbeit mit AfD
Diskussion über Brandmauer Scharfer Widerspruch aus SPD gegen mögliche Öffnung zur AfD Der frühere Spitzen-Genosse Torsten Albig will die SPD für eine Zusammenarbeit mit der AfD öffnen. Aus den Reihen seiner eigenen...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Diskussion über Brandmauer Scharfer Widerspruch aus SPD gegen mögliche Öffnung zur AfD Der frühere Spitzen-Genosse Torsten Albig will die SPD für eine Zusammenarbeit mit der AfD öffnen. Aus den Reihen seiner eigenen Partei kommt heftige Kritik für den Vorstoß. 16 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Tabaklobbyist und früherer SPD-Politiker Torsten Albig: AfD »nicht die Ausgeburt der Hölle« Foto: Hannes P Albert / dpa Für seinen Vorstoß, die Politik der Brandmauer zur AfD zu überdenken, ist der frühere schleswig-holsteinische Ministerpräsident Torsten Albig (SPD) in den eigenen Reihen scharf kritisiert worden. »Alles daran ist falsch und verheerend.
Die Einzelheiten
Für Sozialdemokraten kann es niemals eine Zusammenarbeit geben mit den ideologischen Nachfahren einer Partei, die uns verfolgt hat«, sagte Nordrhein-Westfalens SPD-Fraktionschef Jochen Ott am Samstag der »Bild« (mehr zu Albigs Forderung lesen Sie hier). »Der Feind steht rechts. Das sehen der Bundeskanzler und führende Christdemokraten zum Glück genau so«, fuhr Ott fort.
Mecklenburg-Vorpommerns SPD-Fraktionschef Julian Barlen sagte der Zeitung, sein Landesverband brauche »keine Ratschläge von jemandem, der die Politik vor Jahren verlassen hat, sondern eine stabile Regierung mit klarer Haltung«. Mehr zum Thema Brandmauer: Ex-Ministerpräsident Albig empfiehlt SPD Zusammenarbeit mit AfD Heimliche Handyaufnahmen: CDU und AfD liefern sich bizarren YouTube-Streit – wegen einer Broschüre Von Marc Röhlig Brutaler Kulturkampf: Dieser Professor will die Spaltung der USA überwinden – mit einem Quiz Ein Interview von Benjamin Bidder Der Berliner SPD-Chef und Spitzenkandidat für die Wahl im September, Steffen Krach, sagte der »Bild«, die AfD stehe »im absoluten Widerspruch zu allem, wofür wir als SPD seit Jahrzehnten arbeiten«. Es gebe da keinen gemeinsamen Nenner.
»Sie ist in weiten Teilen rechtsextrem, macht Politik nur für Reiche, sie bekämpft die Rechte von Frauen und Arbeitnehmern, will unsere Demokratie zerstören und sie klebt an Putins Stiefel. « Das ist Torsten AlbigAlbig, der zwischen 2012 und 2017 Regierungschef in Schleswig-Holstein war, ist mittlerweile Tabaklobbyist beim Zigarettenkonzern Philip Morris. Albig hatte der »Neuen Osnabrücker Zeitung« gesagt: »Wenn 30 Prozent diese Partei wählen, können wir nicht auf Dauer so tun, als wäre das die Ausgeburt der Hölle.
Was Experten sagen
« Mit Blick auf die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern im Herbst empfahl Albig der SPD, Minderheitsregierungen zu akzeptieren, die von der AfD toleriert werden. Lob dafür kam erwartungsgemäß von der AfD selbst. »Demokratie funktioniert«, sagte Parlamentsgeschäftsführer Bernd Baumann dem »Handelsblatt«.
»Früher oder später erzwingt der Wählerwille entweder eine Veränderung der Politik oder den Untergang der Parteien, die sich dagegen sperren.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




