
Spektakuläres Verbrechen: Steht der Mord an der „Schwarzen Dahlie“ vor der Aufklärung?
Spektakuläres Verbrechen : Steht der Mord an der „Schwarzen Dahlie“ vor der Aufklärung? Von Christiane Heil, Los Angeles 17.07.2026, 10:07Lesezeit: 4 Min. Die „Schwarze Dahlie“: Der pensionierte Mordermittler Steve...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Spektakuläres Verbrechen : Steht der Mord an der „Schwarzen Dahlie“ vor der Aufklärung? Von Christiane Heil, Los Angeles 17. 2026, 10:07Lesezeit: 4 Min.
Die „Schwarze Dahlie“: Der pensionierte Mordermittler Steve Hodel zeigt im April 2003 zwei Fotos von Elizabeth Short. APIm Januar 1947 wird die 22 Jahre alte Elizabeth Short in Los Angeles brutal ermordet. Bis heute ist der Fall ungelöst.
Die Einzelheiten
Nun glauben zwei Dokumentarfilmer zu wissen, wer der Mörder ist. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App An diesem Sommermorgen haben sich in der Lobby des Hotels Biltmore gleich mehrere Besuchergruppen eingefunden, um unter Travertinbögen und goldverzierten Decken dem wohl berühmtesten ungeklärten Kriminalfall in Los Angeles nachzuspüren. Wen hatte Elizabeth Short in dem imposanten Gebäude an der South Grand Avenue getroffen, bevor sie im Januar 1947 ermordet wurde?
Und war das Biltmore tatsächlich der letzte Ort, an dem die Zweiundzwanzigjährige lebend gesehen wurde? Oder war Short nach dem Treffen in dem üppigen Neorenaissance-Bau doch zu „Boardner’s Bar“ nach Hollywood weitergezogen, wie einige Zeugen nach ihrem Verschwinden behaupteten? „Vielleicht kann der Mord an der ,Black Dahlia‘ nach fast 80 Jahren doch noch aufgeklärt werden“, sagt Beth Summers, eine Besucherin aus der kanadischen Stadt Vancouver.
Die „Black Dahlia“, als die Short in die Popkultur der Stadt Los Angeles eingegangen ist, beschäftigt die Krankenschwester seit Jahren. Sie hat die Bücher von James Ellroy, John Gilmore und Steve Hodel über den spektakulären Fall gelesen, sie hat Brian De Palmas Filmversion gesehen und steht heute im Hotel Biltmore vor dem Schwarz-Weiß-Foto, das Short kurz vor ihrem Tod zeigt – mit brünetten Locken, Lippenrot und einem schüchternen Lächeln. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
Was Experten sagen
bei Google bevorzugen Vorwürfe gegen die Justizbehörden in Los AngelesEinige Wochen später hatte eine Kalifornierin, die mit ihrer Tochter wenige Kilometer vom Biltmore entfernt an der Norton Avenue spazieren ging, den Leichnam der angehenden Schauspielerin in einem Feld entdeckt – nackt, in Höhe der Taille durchtrennt und mit einem sogenannten Glasgow-Lächeln, bis zu den Ohren aufgeschnittenen Mundwinkeln. Die Obduktion ergab, dass der Mörder nicht nur Shorts Brust und Gesicht zerschnitten hatte. Er hatte auch Stücke ihrer Oberschenkel entfernt und die Zweiundzwanzigjährige ausbluten lassen.
„Junge Frau gequält und ermordet: Zerstückelter, nackter Leichnam gefunden“, titelte der „Los Angeles Examiner“ damals. Das zuletzt wiedererweckte Interesse verdankt die „Schwarze Dahlie“ Jeff Thomas und Kimberly Lupini. In einer Online-Petition werfen die beiden Dokumentarfilmer den Justizbehörden in Los Angeles vor, Shorts vollständigen Obduktionsbericht fast 80 Jahre lang geheim gehalten zu haben.
„Das Los Angeles Police Department hält bewusst Beweise zurück.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




