
Spione für China?: Zwei mutmaßliche Agenten gefasst
Spione für China? : Zwei mutmaßliche Agenten gefasst 20.05.2026, 12:05Lesezeit: 1 Min. Ein Schild weist den Weg zum Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe.dpaDie Bundesanwaltschaft hat zwei Personen...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. : Zwei mutmaßliche Agenten gefasst 20. 2026, 12:05Lesezeit: 1 Min. Ein Schild weist den Weg zum Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof in Karlsruhe.
dpaDie Bundesanwaltschaft hat zwei Personen festnehmen lassen. Ihnen wird Wissenschaftsspionage für China vorgeworfen. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Die Bundesanwaltschaft hat in München zwei mutmaßliche chinesische Spione festnehmen lassen.
Die Einzelheiten
Das Ehepaar mit deutscher Staatsangehörigkeit soll für einen chinesischen Geheimdienst Kontakt zu Wissenschaftlern an deutschen Hochschulen aufgenommen haben. Laut Mitteilung des Generalbundesanwalts wurden Xuejun C. durch Beamte des Bayerischen Landeskriminalamts festgenommen.
Zudem wurden die Wohnräume und Arbeitsplätze der Beschuldigten in München durchsucht. In mehreren Bundesländern wurden zudem Maßnahmen gegen nicht-tatverdächtige Zeugen durchgeführt, heißt es in der Mitteilung. Getarnt als Dolmetscher?
Die Eheleute Xuejun C. sollen demnach für einen chinesischen Geheimdienst arbeiten. Um an wissenschaftliche Informationen über militärisch nutzbare Hochtechnologie zu gelangen, bauten sie nach Ansicht des Generalbundesanwalts Kontakte zu zahlreichen Wissenschaftlern an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen auf, darunter insbesondere Lehrstuhlinhaber für die Bereiche Luft- und Raumfahrttechnik, Informatik oder Künstliche Intelligenz.
„Ihnen gegenüber tarnten sich die Beschuldigten mitunter als Dolmetscher oder Mitarbeiter eines Automobilherstellers“, heißt es in der Mitteilung weiter. Einige Wissenschaftler seien unter dem Vorwand nach China gelockt worden, gegen Honorar Vorträge vor einem zivilen Publikum zu halten. Tatsächlich seien solche Vorträge dann aber vor Angehörigen staatlicher Rüstungsunternehmen erfolgt.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




