
Spritpreisregel verursacht laut ADAC Rekordschwankungen
ADAC-Auswertung Spritpreisregel verursacht Rekordschwankungen Einmal rauf, beliebig oft runter: Seit gut zwei Monaten gilt die 12-Uhr-Regel für Benzinpreiserhöhungen. Was Autofahrern mehr Berechnbarkeit bringen sollte,...
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: ADAC-Auswertung Spritpreisregel verursacht Rekordschwankungen Einmal rauf, beliebig oft runter: Seit gut zwei Monaten gilt die 12-Uhr-Regel für Benzinpreiserhöhungen. Was Autofahrern mehr Berechnbarkeit bringen sollte, führt laut ADAC zu höheren Ausschlägen als je zuvor 11. 43 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Zapfsäule in Magdeburg: Erhöhungen, die nicht durch Ölpreissprünge erklärbar sind Foto: Philip Dulian / dpa Die seit Anfang April für Tankstellen geltende Beschränkung auf nur noch eine Benzinpreiserhöhung am Tag verursacht so hohe Preisschwankungen im Tagesverlauf wie nie zuvor. Zu diesem Ergebnis kommt der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC) in einer Auswertung.
Die Einzelheiten
Kurz vor Mittag sind die Preise demnach am niedrigsten. Die bisher größten vom ADAC beobachteten Preisdifferenzen innerhalb eines Tages gab es bei Super E10 im Mai 2025 mit 12,5 Cent, bei Diesel im Mai 2022 mit 16,7 Cent. Der ADAC wertete für die Berechnung die Preise von gut 14.
Mehr zum Thema Koalitionseinigung: Tankrabatt läuft Ende Juni aus Der für Autofahrer günstigste Zeitpunkt zum Tanken ist nunmehr kurz vor Mittag. Dann sind die Preise am niedrigsten, kurz bevor um 12 Uhr die üblicherweise kräftige Erhöhung folgt. Autofahrer, die diesen günstigsten Zeitpunkt erwischen, können laut ADAC bei 50-Litern Super E10 im Schnitt 7,30 Euro sparen, bei Diesel sind es durchschnittlich sogar 9,20 Euro.
Die Bundesregierung hatte nach österreichischem Vorbild die 12-Uhr-Regel eingeführt, nachdem die Benzinpreise im März wegen des Irankriegs stark gestiegen waren. Demnach dürfen die Preise nur noch einmal am Tag erhöht werden, und zwar mittags. Preissenkungen sind jederzeit möglich.
Was Experten sagen
Unterm Strich steht ein AnstiegIm Saldo ist das Spritpreisniveau laut ADAC aber dennoch gestiegen. Die großen Preisunterschiede im Tagesverlauf sieht der Autoclub als Beleg, dass die Mineralölkonzerne mit Risikoaufschlägen auf die Regel reagiert haben. Die gewaltigen Preissprünge zur Mittagszeit seien nicht nur durch Ölpreissteigerungen erklärbar.
Einen Monat nach der 12-Uhr-Regel hatte die Bundesregierung zum 1. Mai noch den Tankrabatt von durchschnittlich knapp 17 Cent je Liter eingeführt, um den Anstieg der Spritpreise zu dämpfen. Dieser soll nun wie geplant nach zwei Monaten auslaufen.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





