
Stellantis-Strategie: Opel bei künftigen Investitionen nur noch zweitrangig
Stellantis-Strategie : Opel bei künftigen Investitionen nur noch zweitrangig Von Barbara Schäder 22.05.2026, 18:22Lesezeit: 3 Min. Der Opel-Mutterkonzern Stellantis will die Produktionskapazitäten der europäischen Werke...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Stellantis-Strategie : Opel bei künftigen Investitionen nur noch zweitrangig Von Barbara Schäder 22. 2026, 18:22Lesezeit: 3 Min. Der Opel-Mutterkonzern Stellantis will die Produktionskapazitäten der europäischen Werke reduzieren.
Frank RöthDer italienisch-französisch geprägte Mutterkonzern hat eine neue Hierarchie eingeführt. Die meisten Investitionen sollen in vier globale Marken fließen – und Opel gehört nicht dazu. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Für den Auftritt von Opel-Chef Florian Huettl sind nur wenige Minuten eingeplant.
Die Einzelheiten
Seine Botschaft in der Videoschalte, in der der Opel-Mutterkonzern Stellantis am Donnerstag seine Strategie für die nächsten fünf Jahre vorstellte: Der traditionsreiche Autobauer aus Rüsselsheim sei identitätsstiftend für die „nördlichen Länder“ Europas. Das passt zur neuen Sprachregelung von Stellantis, nach der Opel zu den „regionalen Marken“ zählt. Zwar ist nicht neu, dass der deutsche Heimatmarkt für die Marke mit dem Blitz der wichtigste ist.
Doch im Vergleich etwa zu Fiat wird Opel mit der neuen Strategie herabgestuft. Der italienischen Marke misst Stellantis „globale“ Bedeutung bei – ebenso wie Peugeot aus Frankreich und den US-Marken Jeep und Ram. In diese vier Marken sollen 70 Prozent der Investitionen fließen, die Stellantis bis 2030 plant.
Die „regionalen Marken“ Opel, Chrysler, Dodge, Alfa Romeo und Citroën müssen sich die restlichen 30 Prozent teilen. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Obendrein sollen in Europa Produktionskapazitäten für 800.
Was Experten sagen
000 Autos abgebaut werden. Werksschließungen sind nach Angaben des Stellantis-Vorstandsvorsitzenden Antonio Filosa aber nicht geplant. Die Reduzierung gehe zu einem erheblichen Teil auf die für Ende 2028 geplante Einstellung der Autoproduktion in Poissy bei Paris zurück, wo danach nur noch Komponenten gefertigt, recycelt und Sonderfahrzeuge gebaut werden sollen.
Zudem will Stellantis Werke in Spanien und im französischen Rennes mit chinesischen Autobauern teilen. Neue „Ente“ stiehlt Opel-Plänen die ShowCitroën-Chef Xavier Chardon konnte bei der Strategie-Konferenz, die in Auburn Hills bei Detroit stattfand, immerhin medienwirksam verkünden, dass die „Ente“ zurückkehrt. Auf dem Pariser Autosalon soll im Herbst ein neues E-Auto vorgestellt werden, dessen Form sich an dem legendären französischen Kleinwagen orientiert.
Opel hatte schon vor zwei Wochen die Entwicklung eines neuen SUV angekündigt – dessen E-Antrieb vom chinesischen Partner Leapmotor kommen soll. Produziert werden soll das neue Modell von 2028 an im spanischen Saragossa. Die Direktorin des Center Automotive Research in Duisburg, Beatrix Keim, sieht in der Zusammenarbeit mit Leapmotor durchaus Vorteile.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




