
Straße von Hormus: Vergeltungsaktionen im Waffenstillstand
Straße von Hormus : Vergeltungsaktionen im Waffenstillstand Von Friederike Böge 28.06.2026, 16:38Lesezeit: 3 Min. Schiffe in der Straße von HormusReutersDie USA versuchen, Iran die Kontrolle über die Straße von Hormus...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Straße von Hormus : Vergeltungsaktionen im Waffenstillstand Von Friederike Böge 28. 2026, 16:38Lesezeit: 3 Min. Schiffe in der Straße von HormusReutersDie USA versuchen, Iran die Kontrolle über die Straße von Hormus zu entreißen.
Das führt zu neuen Spannungen – und stellt die Atomverhandlungen infrage. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Ein Machtkampf um die Kontrolle über die Straße von Hormus entwickelt sich zur Belastungsprobe für den Waffenstillstand und die weiteren Verhandlungen zwischen Iran und den Vereinigten Staaten. Nachdem beide Seiten einander an diesem Wochenende beschossen hatten, bekräftigte der iranische Außenminister Abbas Araghchi, sein Land allein sei dafür verantwortlich, die Schifffahrt durch die Meerenge wieder auf das Vorkriegsniveau zu bringen.
Die Einzelheiten
„Jegliche Einmischung oder Versuche, parallele Regelungen zu treffen, werden die Situation nur erschweren, die Spannungen erhöhen und die Wiederöffnung der bedeutenden Wasserstraße verzögern“, sagte Araghchi bei einem Besuch in Bagdad. In dem vor gut zehn Tagen unterzeichneten Memorandum mit den USA hatte Teheran sich verpflichtet, „bestmögliche Regelungen“ zu treffen, um die Handelsschifffahrt ohne Gebühren für 60 Tage sicher zu ermöglichen. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
bei Google bevorzugen Mit seiner Kritik an „parallelen Regelungen“ bezog Araghchi sich zum einen auf die Ankündigung der Internationalen Schifffahrtsorganisation (IMO) von vergangener Woche, Schiffe über eine Route nahe der omanischen Küste durch die Meerenge zu navigieren. Die IMO hatte ihren „Evakuierungsplan“ ausgesetzt, nachdem Iran am Donnerstag ein Schiff mit einer Drohne attackiert hatte. Dennoch nutzten weitere Schiffe am Sonntag diese Route, offenbar mit Unterstützung des amerikanischen Militärs.
So berichteten Analysefirmen von mindestens zwei Öltankern und zwei Flüssiggastankern, die am Sonntag mit angestelltem Trackingsystem die Meerenge passierten. Der erste iranische Angriff auf ein Schiff seit Unterzeichnung des Memorandums hatte eine Spirale an gegenseitigen Angriffen in Gang gesetzt. Zunächst hatte das amerikanische Militär „Raketen- und Drohnenlagerstätten sowie Radaranlagen“ an der iranischen Küste bombardiert.
Was Experten sagen
Daraufhin hatte Iran nach eigenen Angaben US-Stützpunkte in der Region angegriffen. Bahrain und Kuwait verurteilten Attacken auf ihr Staatsgebiet. Zudem griff die Revolutionsgarde nach amerikanischen Angaben ein voll beladenes Tankschiff an.
Am Wochenende nahmen beide Seiten einander abermals ins Visier. Über Schäden oder Opfer wurde zunächst nichts bekannt. Trump droht mit einer Rückkehr zum KriegDer amerikanische Präsident Donald Trump drohte Iran am Samstag mit umfassenderen Militäroperationen.
„Es könnte ein Punkt kommen, an dem wir nicht mehr vernünftig sein können und gezwungen sein werden, den Job militärisch zu Ende zu führen, den wir sehr erfolgreich begonnen haben“, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





