
Streit beigelegt: Ein neues Kapitel zwischen Ungarn und der Ukraine?
Streit beigelegt : Ein neues Kapitel zwischen Ungarn und der Ukraine? Von Niklas Zimmermann 29.06.2026, 11:21Lesezeit: 4 Min. Sucht Konfrontation und Verständigung: Ungarns Ministerpräsident Péter Magyar am Jahrestag...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Streit beigelegt : Ein neues Kapitel zwischen Ungarn und der Ukraine? Von Niklas Zimmermann 29. 2026, 11:21Lesezeit: 4 Min.
Sucht Konfrontation und Verständigung: Ungarns Ministerpräsident Péter Magyar am Jahrestag des Vertrags von Trianon in BudapestEPABudapest und Kiew feiern eine „historische Einigung“ über Minderheitenrechte in Transkarpatien. Die Betroffenen selbst sahen ihre Lage schon vorher besser als dargestellt. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Kaum im Amt, ruft Ungarns Ministerpräsident Péter Magyar in einem Nachbarland Protest hervor.
Die Einzelheiten
„Wir lehnen jegliche Infragestellung der Grenzen, der territorialen Integrität oder der Souveränität der Slowakischen Republik ab“, reagierte deren Außenminister Juraj Blanár auf eine Rede des neuen Regierungschefs in Budapest. Darin bezeichnete Magyar Ungarn als das „vielleicht einzige Land der Welt, das an sich selbst grenzt“. Damit spielte er auf den Vertrag von Trianon an, mit dem Ungarn 1920 rund zwei Drittel seines vorigen Staatsgebiets abtreten musste.
Auch das Verhältnis von Ungarn und der Ukraine ist vom Erbe Trianons belastet. In der Regierungszeit von Viktor Orbán kam es immer wieder zur verbalen Eskalation. Nun kommen aus Budapest und Kiew neue Töne.
Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha sprach nach einem Treffen mit seiner neuen ungarischen Kollegin Anita Orbán von einem neuen Kapitel, das auf gegenseitigem Vertrauen und Respekt beruhe. Wenig später verkündete Magyar eine „historische Einigung“ über die Rechte der ungarischen Minderheit in der Ukraine. Sie veranlasste Budapest nach eigener Darstellung dazu, ein Veto zu beenden.
Was Experten sagen
Die Beitrittsverhandlungen der EU mit der Ukraine konnten beginnen. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Die Ukraine hat schon Gesetze geändertIn seiner Videobotschaft sagte Magyar: „In Transkarpatien lebende Ungarn erhalten ihre zuvor entzogenen Rechte zurück, und ihre Möglichkeiten in den Bereichen Bildung, öffentliche Verwaltung und Kultur werden erweitert.
“ Konkret ist die Rede davon, dass das Ungarische an Schulen wieder eine größere Rolle spielen darf. Nationale ungarische Symbole sollen dort erlaubt sein, wo mindestens zehn Prozent der Einwohner der ungarischen Minderheit angehören. Ein Text der Vereinbarung, von der rund 100.
000 Menschen in dem an Ungarn grenzenden Gebiet profitieren sollen, wurde bislang nicht veröffentlicht. Zugleich unterscheidet sich die Sichtweise der Ungarn in Transkarpatien von der Unterdrückungserzählung, die von Politikern in Budapest gepflegt wird. Der Kernsatz einer Stellungnahme, welche die transkarpatischen Ungarnverbände KMKSZ und UDMSZ vor den Verhandlungen der beiden Länder veröffentlichten, lautete: „In jüngster Zeit hat die Ukraine mehrere wichtige Schritte im Bereich des Schutzes der Rechte nationaler Minderheiten und der Sprachpolitik unternommen.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




