
Streit ums Wahlrecht: Pflicht zur Parität? Niemals!
Streit ums Wahlrecht : Pflicht zur Parität? Niemals! Ein Kommentar von Reinhard Müller 04.07.2026, 12:26Lesezeit: 1 Min. Gleich, aber nicht zu gleichen Teilen: im Plenum des BundestagesdpaJeder Abgeordnete vertritt das...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Streit ums Wahlrecht : Pflicht zur Parität? Ein Kommentar von Reinhard Müller 04. 2026, 12:26Lesezeit: 1 Min.
Gleich, aber nicht zu gleichen Teilen: im Plenum des BundestagesdpaJeder Abgeordnete vertritt das ganze deutsche Volk. Dabei muss es bleiben. Eine Rückkehr zum Ständestaat wäre keine gute Idee.
Die Einzelheiten
Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Eine abermalige Reform des Wahlrechts gehört bisher nicht zum „großen Sprung nach vorn“ (Mao und Merz). Das ist einerseits verständlich. Das Thema bewegt die Massen nicht so sehr.
Es ist auch nicht ganz so eilbedürftig. Schließlich: Union und SPD liegen hier noch auseinander. Das Wahlrecht ist aber zentral für die Demokratie.
Hier entscheidet sich, wer in die Volksvertretung einzieht und wie sich diese zusammensetzt. Die Union pocht zu Recht darauf, dass jeder in einem Wahlkreis direkt gewählte Abgeordnete auch in den Bundestag einziehen muss. Bei aller sonstigen Komplexität des Wahlrechts: Dass es derzeit anders ist, ist wirklich niemandem zu erklären.
Was Experten sagen
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Quoten vertragen sich nicht mit einer freien WahlDie SPD wiederum – und nicht nur sie – hat sich immer noch nicht von ihren Paritätsphantasien verabschiedet. Dem kann sie gern nach Kräften Rechnung tragen.
Aber Quoten vertragen sich nicht mit einer freien Wahl. Jeder Abgeordnete ist Vertreter des ganzen deutschen Volkes. Das Parlament ist damit gerade kein Abbild der Gesellschaft.
Ein Wahlgesetz, das das erzwingen wollte, wäre verfassungswidrig.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





