
Studie: Hersteller holen Pkw-Produktion wegen Zöllen in die EU zurück
Studie: Hersteller holen Pkw-Produktion wegen Zöllen in die EU zurück Im Herbst 2024 verhängte die EU Zölle auf E-Autos aus China. Eine Studie zeigt: Westliche Hersteller verlagern Produktion seither nach Europa....
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Eine bemerkenswerte Entwicklung zeichnet sich im Bereich der künstlichen Intelligenz ab. Studie: Hersteller holen Pkw-Produktion wegen Zöllen in die EU zurück Im Herbst 2024 verhängte die EU Zölle auf E-Autos aus China. Eine Studie zeigt: Westliche Hersteller verlagern Produktion seither nach Europa. vorlesen Druckansicht BYD konnte seinen Marktanteil in Europa zuletzt stark ausbauen.
Im Bild: BYD Atto 3 (Bild: BYD) 09:14 Uhr Lesezeit: 3 Min. Autos Von dpa Anzeige Inhaltsverzeichnis Studie: Hersteller holen Pkw-Produktion wegen Zöllen in die EU zurück Autos aus China auf dem Vormarsch Unterschiedliche Zölle für Hersteller Produktion in Deutschland gestiegen Seit der Einführung von EU-Zöllen auf Elektroautos aus China produzieren westliche Hersteller einer Studie zufolge ihre Modelle wieder verstärkt in Europa. Demnach sank der Anteil von in Europa verkauften Elektroautos „Made in China“ westlicher Hersteller am gesamten Absatz batterieelektrischer Modelle zwischen 2024 und dem ersten Quartal dieses Jahres von 38 auf 23 Prozent.
Technische Details
Weiterlesen nach der Anzeige Das geht aus einer Untersuchung der europäischen Umwelt-NGO T&E hervor. Die Zahlen basieren demnach auf Produktions- und Verkaufsdaten des Anbieters GlobalData. Die untersuchten westlichen Marken sind BMW, Dacia, Volvo, Smart und Tesla.
So sank etwa der Anteil von in China produzierten Tesla-Fahrzeugen am Elektro-Gesamtmarkt in Europa im Vergleichszeitraum von 26 auf 19 Prozent. Autos aus China auf dem Vormarsch Die Einfuhr von Elektroautos chinesischer Hersteller konnten die Zölle hingegen kaum eindämmen. Insbesondere BYD und Geely hätten ihre Importe nach Europa trotz der Einführung der Zölle seit 2024 deutlich steigern können.
BYD hat seinen EU-Marktanteil im Jahresvergleich sogar mehr als verdoppelt. Dies liege vor allem an der hohen Überproduktion dieser Unternehmen in China, heißt es in der Untersuchung des Verbands. Eine Ausnahme bilde das Unternehmen Saic, dessen Absatzzahlen in Europa seit 2024 stark zurückgegangen seien.
Branchenfolgen
T&E zufolge liegt das daran, dass für Elektroautos von Saic fast doppelt so hohe Zölle anfallen wie für Fahrzeuge von BYD oder Geely. Das hat damit zu tun, dass die EU in einer Untersuchung zu dem Schluss kam, dass Saic in größerem Umfang von staatlichen Subventionen in der Wertschöpfungskette profitiere als die Konkurrenten. Videos by heise mehr Videos c't 3003 heise & ct Peertube Unterschiedliche Zölle für Hersteller Dennoch verlagerten dem Verband zufolge auch chinesische Hersteller einen größeren Teil ihrer Produktion von Elektroautos nach Europa.
Gleichzeitig zeigen aktuelle Zulassungsdaten, dass E-Autos im Juni 2026 erstmals alle anderen Antriebsarten bei Neuzulassungen überholten. Seit der EU-Untersuchung zu den Subventionen im Jahr 2023 seien zehn geplante Produktionsstätten auf dem Kontinent bekannt geworden, teilte T&E mit. Zudem setzten die chinesischen Hersteller bei den Exporten aus China vermehrt auf Plug-in-Hybride (PHEV).
Dieser Fortschritt sendet wichtige Signale für die Zukunft der Branche, und die Techwelt schaut genau hin.





