
Berlin: SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach zeigt sich offen für Bündnis mit der CDU
Wahlkampf in Berlin SPD-Spitzenkandidat Krach zeigt sich offen für Bündnis mit der CDU Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner macht den Weg frei für eine personelle Neuaufstellung der Landes-CDU....
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Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Wahlkampf in Berlin SPD-Spitzenkandidat Krach zeigt sich offen für Bündnis mit der CDU Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner macht den Weg frei für eine personelle Neuaufstellung der Landes-CDU. SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach sieht nun neue Chancen für eine schwarz-rote Zusammenarbeit. 14 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern SPD-Spitzenkandidat Krach: »Ausdrücklich nicht gesagt, dass eine Zusammenarbeit mit der CDU nicht mehr infrage kommt« Foto: Kay Nietfeld / dpa Der Berliner SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach schließt eine Zusammenarbeit mit dem designierten CDU-Spitzenkandidaten Stefan Evers nach der Wahl im September nicht aus. »Mit Stefan Evers arbeiten wir aktuell zusammen und natürlich ist das auch eine Möglichkeit für die Zukunft«, sagte Krach dem Nachrichtenportal »Politico«.
Die Einzelheiten
Evers ist im Berliner Senat für Finanzen und Kultur zuständig. Nach dem Rückzug von Kai Wegner soll Evers die CDU als Spitzenkandidat in die Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus im September führen. Der CDU-Landesvorstand kommt am späten Nachmittag zusammen und will final über Evers' Kandidatur entscheiden.
Die Erwartungen in der Partei an den 46-Jährigen sind hoch. Krach sieht »neue Situation«Eine Zusammenarbeit mit Berlins noch Regierendem Bürgermeister Kai Wegner hatte Krach zuletzt ausgeschlossen. »Ich habe aber ausdrücklich nicht gesagt, dass eine Zusammenarbeit mit der CDU nicht mehr infrage kommt.
Und natürlich ist das jetzt eine neue Situation. « Vorbehalte hat Krach trotzdem. Evers habe Wegner bis zum letzten Tag unterstützt.
Was Experten sagen
»Von daher ist das System Wegner ja nicht beendet. Und natürlich stellt sich auch die Frage, welche Rolle der Finanzsenator in der Fördergeldaffäre gespielt hat. «Wegner habe das Amt des Regierenden Bürgermeisters massiv beschädigt und auch den Ruf Berlins, so Krach.
Der CDU-Politiker hatte am Freitag angekündigt, wegen seiner missglückten Krisenkommunikation während eines großen Stromausfalls in Berlin im Januar auf die Spitzenkandidatur zu verzichten. Der Regierende Bürgermeister stand früh in der Kritik, weil er inmitten der Krise privat Tennis gespielt hatte. Mittlerweile steht fest, dass er bei seinen Angaben zur Krisenkommunikation zudem falsche Aussagen machte.
Die Grünenpolitikerin Renate Künast forderte, Wegner müsse auch als Bürgermeister umgehend zurücktreten. Mehr zum Thema CDU vor den Ostwahlen: Wegners Sturz wird zum Problem für MerzVon Christian Teevs und Severin Weiland 3 Min Zur Merkliste hinzufügen 3 Min Zur Merkliste hinzufügen Nach Wegner-Rückzug: Eine Linke im Roten Rathaus?
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





