
Studie zu Wählerpotential: Wie stark kann die AfD noch wachsen?
Studie zu Wählerpotential : Wie stark kann die AfD noch wachsen? Von Reiner Burger, Düsseldorf 28.06.2026, 12:20Lesezeit: 4 Min. Führende AfD-Abgeordnete während der Generaldebatte zum Haushalt im Juli 2025dpaLaut dem...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Studie zu Wählerpotential : Wie stark kann die AfD noch wachsen? Von Reiner Burger, Düsseldorf 28. 2026, 12:20Lesezeit: 4 Min.
Führende AfD-Abgeordnete während der Generaldebatte zum Haushalt im Juli 2025dpaLaut dem Umfrageinstitut Insa soll die AfD jetzt ein Wählerpotential von 35 Prozent haben und erstmals vor der Union liegen. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Seit einiger Zeit liegt die AfD in der sogenannten Sonntagsfrage wieder vor der Union. Zuletzt hat die Partei den Abstand weiter vergrößern können.
Die Einzelheiten
Die meisten Umfrageinstitute sehen sie aktuell mit vier bis fünf Punkten in Führung, andere sogar mit bis zu neun Punkten. Der Eindruck, die AfD befinde sich in einem unaufhaltsamen Aufschwung, wird durch Berichte verstärkt, der Partei sei es nun auch gelungen, Union und SPD beim Wählerpotential zu überholen: Zum ersten Mal könnten sich mehr Bürger vorstellen, die AfD als die Unionsparteien CDU und CSU zu wählen, meldeten manche Medien unter Berufung auf Daten von Insa. Das Institut will für CDU und SPD ein Potential von jeweils 33, für die AfD jedoch von 35 Prozent ermittelt haben.
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Meinungsforscher Manfred Güllner ist überzeugt, dass diese Werte wenig mit der Wirklichkeit zu tun haben. In der Sonntagsfrage liege die AfD zwar klar vorne.
„Ich hätte nie gedacht, dass eine in weiten Teilen rechtsradikale Partei in der Bundesrepublik Deutschland die stärkste politische Kraft werden könnte“, sagt der Gründer des Umfrageinstituts Forsa. „Aber das Wählerpotential der AfD ist unverändert, es beträgt 28 Prozent. “Das Wählerpotential umfasst in der Meinungsforschung neben jenen, die eine Partei aktuell wählen würden, auch jene, die sich das grundsätzlich vorstellen könnten.
Was Experten sagen
Seit vielen Jahren weisen die Institute für die SPD das größte Potential aus – trotz ihres schon länger anhaltenden Sinkflugs bei den Wahlen. Umfragen im Überblick: So stehen die Chancen für die Parteien im Superwahljahr Die politische Landkarte Deutschlands kann sich dieses Jahr stark verändern. Ein schneller Überblick mit Grafiken zu den Landtagswahlen.
Mehr lesen Die jüngste Erhebung stammt von Forsa. Demnach hat die SPD ein Potential von 46 Prozent, die Union liegt einen Punkt dahinter. Das heißt, dass viele Millionen Wahlberechtigte nach wie vor zu SPD und Union neigen, von deren aktuellem inhaltlichen und personellen Angebot aber wenig überzeugt sind.
Auch Grüne (39 Prozent), Linke (30 Prozent) und sogar die FDP (29 Prozent) liegen vor der AfD. Hat die AfD die Schallmauer erreicht? Anders als derzeit die anderen Parteien könne die AfD aber ihr Potential weitgehend ausschöpfen, sagt Güllner.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




