
Sudan: Elf Zivilisten bei Drohnenangriff auf Markt getötet
Andauernde Konflikte Mindestens elf Tote bei Drohnenangriff auf Markt im Sudan Bei einem Angriff mit Drohnen auf einen Markt im Sudan sind mindestens elf Zivilisten getötet worden. Die Opferzahl könnte noch steigen. Es...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Andauernde Konflikte Mindestens elf Tote bei Drohnenangriff auf Markt im Sudan Bei einem Angriff mit Drohnen auf einen Markt im Sudan sind mindestens elf Zivilisten getötet worden. Die Opferzahl könnte noch steigen. Es ist nicht der erste Angriff dieser Art innerhalb weniger Tage.
36 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Drohnenangriff der Miliz Rapid Support Forces (RSF) im Mai 2026 (Archivbild) Foto: AP aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Bei einem Drohnenangriff auf einen Markt im Zentrum des Sudan sind Aktivisten zufolge am Samstag mindestens elf Zivilisten getötet worden. Zudem seien bei dem Angriff Dutzende Menschen verletzt worden, teilte die Menschenrechtsorganisation Emergency Lawyers mit, die Verbrechen in dem seit fast drei Jahren andauernden Konflikt zwischen der sudanesischen Armee und der Miliz Rapid Support Forces (RSF) dokumentiert. Demnach zielte der Angriff auf den Hauptmarkt in Abu Zaeima, einer von Paramilitärs kontrollierten Stadt im Bundesstaat Nordkordofan.
Den Aktivisten zufolge könnte die Opferzahl noch steigen. Die Organisation machte jedoch keine Angaben darüber, wer den Angriff verübt hat. Bislang hat sich keine Seite dazu geäußert.
Was Experten sagen
Nach Angaben von Emergency Lawyers sowie eines örtlichen Vertreters waren bereits vergangene Woche bei zwei separaten Drohnenangriffen in den Bundesstaaten West- und Nord-Kordofan fast 70 Menschen ums Leben gekommen. In dem Bürgerkrieg wurden bereits Zehntausende Menschen getötetIn dem drittgrößten Land Afrikas liefern sich die Armee von Militärherrscher Abdel Fattah al-Burhan und die RSF-Miliz seines früheren Stellvertreters Mohamed Hamdan Daglo seit mehr als drei Jahren erbitterte Gefechte. In dem Bürgerkrieg wurden bereits Zehntausende Menschen getötet, mehr als elf Millionen Menschen sind auf der Flucht.
Mehr zum Thema Geldprobleme: Zahl der Einsatzkräfte in Uno-Friedensmissionen fällt auf historischen Tiefstand Botschafter einbestellt: Sudan macht Vereinigte Arabische Emirate und Äthiopien für mehrere Drohnenangriffe verantwortlich Im Mai äußerte sich UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk besorgt über die hohe Zahl tödlicher Drohnenangriffe in dem Land. Nach UN-Angaben wurden zwischen Januar und April landesweit mindestens 880 Zivilisten bei Drohnenangriffen getötet. »Die Welt hat versagt, den Krieg im Sudan zu verhindern.
Sie darf jetzt nicht versagen, die Geflüchteten zu versorgen«: Der Krieg im Sudan geht in sein viertes Jahr. Carl Skau, Vizedirektor des Welternährungsprogramms, ist durch die stark betroffene Region Darfur gereist und erklärt, was das Land am dringendsten braucht. Das ganze Gespräch lesen Sie hier.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





