
Susann E.: Zschäpes beste Freundin muss nicht in Haft
Susann E. : Zschäpes beste Freundin muss nicht in Haft Von Markus Wehner, Erfurt 17.07.2026, 11:12Lesezeit: 3 Min. Bewährung: Susann E. vor der Urteilsverkündung am Oberlandesgericht Dresden am 17. Juli 2026.dpaZwei...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. : Zschäpes beste Freundin muss nicht in Haft Von Markus Wehner, Erfurt 17. 2026, 11:12Lesezeit: 3 Min. vor der Urteilsverkündung am Oberlandesgericht Dresden am 17.
dpaZwei Jahre auf Bewährung bekommt Susann E. Sie hatte Beate Zschäpe vom rechtsextremen NSU unterstützt. Das Gericht blieb deutlich unter der Forderung der Anklage.
Die Einzelheiten
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Zwei Jahre Haft auf Bewährung – so lautet das Urteil gegen eine Unterstützerin der rechtsextremistischen Terrorzelle „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU). Das Oberlandesgericht Dresden verurteilte die heute 45 Jahre alte Susann E. wegen der Unterstützung einer terroristischen Vereinigung und der Beihilfe zu schwerer räuberischer Erpressung mit Waffen.
In Haft muss Susann E. Die Bundesstaatsanwaltschaft hatte eine Freiheitsstrafe von vier Jahren gefordert. Sie sah es als erwiesen an, dass die seinerzeit engste Vertraute der NSU-Terroristin Beate Zschäpe den NSU logistisch unterstützt und damit das Leben im Untergrund unter falscher Identität erheblich erleichtert habe.
So habe sie nicht nur von den zahlreichen Raubüberfällen des NSU gewusst, sondern auch von den zehn rassistisch motivierten Morden. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Das Oberlandesgericht folgte der Anklage auf Unterstützung einer terroristischen Vereinigung in drei Fällen und bejahte auch die Beihilfe zu schwerer räuberischer Erpressung in einem Fall.
Was Experten sagen
Im Strafmaß und mit der Aussetzung der Haftstrafe auf Bewährung blieb es aber deutlich unter der Forderung der Anklage. Die Verteidigung hatte auf Freispruch plädiert. , die während des Prozesses schwieg, habe nichts von den Straftaten des NSU gewusst.
Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. , Mutter von vier Kindern, ist heute als Altenpflegerin tätig. Personalausweis für die Buchung von CampingplätzenDie Terroristen des NSU hatte in den Jahren zwischen 2000 und 2007 acht türkische und einen griechischen Gewerbetreibenden aus rassistischen Motiven ermordet sowie eine Polizistin, an deren Dienstwaffe sie gelangen wollten.
Zudem verübten sie zwei Bombenanschläge in Köln, bei denen zahlreiche Menschen verletzt wurden, und fünfzehn Banküberfälle. Die Täter Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt töteten sich 2011 nach einem missglückten Banküberfall in Eisenach, um der Verhaftung durch die Polizei zu entgehen. Beate Zschäpe, überlebendes drittes Mitglied des NSU, wurde im Juli 2018 zu lebenslanger Haft verurteilt.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




