
Swift: Nasa will alten Satelliten vor Absturz retten
»Zentrale Rolle« Nasa will alten Satelliten vor Absturz retten »Swift« kreist seit mehr als 20 Jahren im All, eigentlich könnte der Forschungssatellit bald abstürzen. Doch die Nasa will seinen Dienst verlängern – und...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. »Zentrale Rolle« Nasa will alten Satelliten vor Absturz retten »Swift« kreist seit mehr als 20 Jahren im All, eigentlich könnte der Forschungssatellit bald abstürzen. Doch die Nasa will seinen Dienst verlängern – und hat zur Rettung extra ein kleines Raumschiff gebaut. 06 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Rettungsraumschiff »Link«: Planung, Bau und Lieferung innerhalb von neun Monaten Foto: Ron Beard / NASA / dpa aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Am kommenden Dienstag soll im Südpazifik eine ungewöhnliche Mission starten: Die US-Raumfahrtbehörde Nasa will einen Forschungssatelliten vor dem Absturz bewahren.
Dafür werde von einem Atoll in den Marshallinseln eine Art Schleppraumschiff mithilfe eines »Stargazer«-Flugzeugs und einer »Pegasus«-Rakete starten, teilte die Behörde mit. Der Start könnte sich allerdings noch verschieben. Der sogenannte »Swift«-Satellit war 2004 vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral aus ins All gebracht worden.
Seitdem untersucht das mit drei Teleskopen ausgestattete Himmelsobservatorium, das nach dem 2017 gestorbenen Chef-Wissenschaftler der Mission auch »Neil Gehrels Swift Observatory« heißt, vor allem gewaltige Energieausbrüche im Universum, sogenannte Gammablitze. Mehr zum Thema Angepriesene Aktie: SpaceX geht an die Börse – und Elon Musk will Ihr Geld Eine Analyse von Udo Trichtl Die Mission sei so erfolgreich, dass das Himmelsobservatorium inzwischen eine »zentrale Rolle in der Nasa-Strategie zur Erforschung von flüchtigen und unvorhersagbaren Veränderungen am Himmel« spiele, hieß es von der US-Raumfahrtbehörde. Deswegen wurde die ursprünglich nur auf rund zwei Jahre angelegte Mission immer weiter verlängert.
Was Experten sagen
»Swift«, an dem auch Italien und Großbritannien beteiligt sind, ist den Angaben zufolge generell in gutem Zustand. Unter anderem wegen starker geomagnetischer Stürme, die durch Sonnenausbrüche ausgelöst wurden, droht der Satellit nun aber abzustürzen - nach Berechnungen von Wissenschaftlern wahrscheinlich gegen Ende des Sommers. »Für ein generisches Raumschiff wäre es schon in Ordnung aus der Umlaufbahn herauszukommen.
Aber das ist nicht irgendein Raumschiff. Es ist ein Observatorium mit einzigartigen Fähigkeiten für die Astrophysik«, sagte Nasa-Manager Shawn Domagal-Goldman bei einer Pressekonferenz. »Also haben wir entschieden: Ja, wir wollen das hier diesmal retten, weil es so besonders ist.
« Bis zu fünf Jahre mehr im AllIm September gab die Nasa der US-Raumfahrtfirma Katalyst Space den Zuschlag für die Rettungsmission mit einem Budget von rund 30 Millionen US-Dollar.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





