
Taiwan schickt nach chinesischem Einsatz eigene Schiffe
Streit um Seegrenzen Taiwan schickt nach chinesischem Einsatz eigene Schiffe Ein chinesischer »Sicherheitseinsatz« vor der eigenen Küste lässt Taiwan reagieren: Die demokratisch regierte Insel ist nicht das einzige Land...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Streit um Seegrenzen Taiwan schickt nach chinesischem Einsatz eigene Schiffe Ein chinesischer »Sicherheitseinsatz« vor der eigenen Küste lässt Taiwan reagieren: Die demokratisch regierte Insel ist nicht das einzige Land der Region, das sich aktuell gegen Pekings Ansprüche stellt. 24 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Patrouillenboot der taiwanesischen Küstenwache Foto: Hector Retamal / aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier. War die Zusammenfassung hilfreich?
Die Einzelheiten
Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Taiwan hat nach einem chinesischen »Sicherheitseinsatzes« mehrere Schiffe der Küstenwache in das betroffene Gebiet entsandt. Der Schritt sei erfolgt, um »angemessen« auf Chinas Aktion zu reagieren, erklärten die Behörden.
Nach Ansicht Taipehs verstößt Chinas Einsatz »gegen das Völkerrecht«. Die chinesischen Schiffe seien »während des gesamten Vorgangs« überwacht worden. Chinesischen Staatsmedien zufolge holte das Verkehrsministerium in Peking die Küstenwache aus den Provinzen Fujian und Guangdong, um »einen Spezialeinsatz zur Durchsetzung der Seeverkehrsgesetze in den Gewässern östlich der Insel Taiwan auszuführen«.
Wie die Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, ist Pekings Manöver »eine notwendige Maßnahme gegen die einseitige Ankündigung Japans und der Philippinen, sie würden Verhandlungen zur Festlegung einer Seegrenze« in der Nähe von Taiwan aufnehmen. Streit mit Japan und den PhilippinenHintergrund sind Gespräche zwischen Tokio und Manila über ihre Seegrenzen. Japan und die Philippinen hatten im vergangenen Monat angekündigt, formelle Gespräche »zur Festlegung der Seegrenze« einer gemeinsamen Wirtschaftszone aufzunehmen, was in Peking für Unmut sorgte.
Was Experten sagen
China betrachtet das demokratische und selbstverwaltete Taiwan als abtrünnige Provinz, die notfalls mit militärischen Mitteln wieder mit dem Festland vereint werden soll. Es bezeichnete die Gespräche zwischen Tokio und Manila als »illegal« und beansprucht die ausschließliche Kontrolle über die betroffenen Gewässer. Die gemeinsamen Vorbehalte Manilas und Tokios gegenüber den maritimen Gebietsansprüchen Chinas haben in den vergangenen Jahren zu einer verstärkten Annäherung zwischen den beiden Ländern geführt.
Die chinesisch-japanischen Beziehungen haben sich dagegen seit dem Amtsantritt von Japans neuer konservativer Regierungschefin Sanae Takaichi deutlich verschlechtert.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





