
Tankrabatt: SPD weckt Hoffnungen auf neue Entlastung bei hohen Spritpreisen
Nachfolge für Tankrabatt SPD weckt Hoffnungen auf neue Entlastung bei hohen Spritpreisen Nach zwei Monaten soll der Tankrabatt wie geplant auslaufen. Doch SPD-Chefin Bärbel Bas und Ministerpräsidentin Manuela Schwesig...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Nachfolge für Tankrabatt SPD weckt Hoffnungen auf neue Entlastung bei hohen Spritpreisen Nach zwei Monaten soll der Tankrabatt wie geplant auslaufen. Doch SPD-Chefin Bärbel Bas und Ministerpräsidentin Manuela Schwesig finden: Es muss schnell ein Ersatz für die Entlastung her. 54 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Tankstelle in Dresden: »Sicherlich darüber auch nochmal reden« Foto: Sebastian Kahnert / dpa Führende Vertreterinnen der SPD haben nach dem Auslaufen des Tankrabatts Ende Juni weitere Entlastungen in Aussicht gestellt. Parteichefin und Arbeitsministerin Bärbel Bas sagte im ZDF-»Morgenmagazin«, der Rabatt sei für zwei Monate festgelegt.
Die Einzelheiten
Darüberhinaus werde man die Lage aber beobachten und »natürlich andere Entscheidungen vielleicht noch treffen müssen«. Der Irankrieg als Ursache hoher Energiepreise gehe ja weiter, so Bas. Auf die Frage nach möglichen Entlastungen sagte sie: »Wenn es zu großen Belastungen kommt, werden wir sicherlich darüber auch noch mal reden müssen.
« Mehr zum Thema Koalitionseinigung: Tankrabatt läuft Ende Juni aus Die Koalition hatte die Spritsteuer um knapp 17 Cent pro Liter gesenkt. Mai geltende Tankrabatt soll wie geplant Ende Juni auslaufen. Die Maßnahme habe gut gewirkt, die Verlängerung sei aber finanzpolitisch nicht sinnvoll, sagte Unions-Fraktions-Vize Sepp Müller der »Bild«.
Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) warnte vor einem ersatzlosen Auslaufen. Das wäre ein Fehler, sagte Schwesig in Schwerin. Man könne den Tankrabatt nicht beenden ohne eine Vereinbarung mit den Mineralölkonzernen, dass der Spritpreis danach nicht wieder steigt.
Was Experten sagen
Es sei zu erwarten, dass die Konzerne die Situation nutzten und die Preise wieder erhöhen. Es sei ein Fehler gewesen, nicht parallel zum Tankrabatt eine Übergewinnsteuer und einen Preisdeckel einzuführen. »Wir bleiben dabei, dass der Tankrabatt verlängert werden muss oder alternative Maßnahmen umgesetzt werden«, sagte die Ministerpräsidentin.
Schwesig muss sich am 20. September einer Landtagswahl stellen.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





