
Zakynthos – Griechenland: Touristen-Hotspot bleibt gesperrt
Griechische Insel Touristen-Hotspot auf Zakynthos bleibt gesperrt Navagio heißt einer der bekanntesten Strände Griechenlands. Auf Zakynthos liegt in einer Bucht mit türkisblauem Wasser ein altes Schiffswrack. Der Zugang...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Griechische Insel Touristen-Hotspot auf Zakynthos bleibt gesperrt Navagio heißt einer der bekanntesten Strände Griechenlands. Auf Zakynthos liegt in einer Bucht mit türkisblauem Wasser ein altes Schiffswrack. Der Zugang ist jedoch eingeschränkt.
42 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Ein Bild aus sichereren Zeiten: Der Strand Navagio im August 2022 Foto: Athanasios Gioumpasis / Getty Images Zakynthos ist seit Jahren eines der gehypten Reiseziele.
Die Einzelheiten
Die griechische Insel ist durch einen eigenen Flughafen gut angebunden, die Preise sind günstig, das Wasser wunderschön türkis. Auf eine besondere Attraktion müssen Urlauberinnen und Urlauber aber weiter verzichten. Die Navagio-Bucht, auf der Seite jenseits des griechischen Festlandes, erreichen Reisende nur per Boot.
An ihr liegt ein verlassener Strand mit einem alten, 1980 auf Grund gelaufenem Schiff unter einer emporragenden Steilküste. Die Bucht bleibt wie schon in den vergangenen Jahren gesperrt, wie griechische Medien unter Berufung auf eine Behördenverordnung berichten. Das Problem: die Steilküste selbst.
Es drohen Felsabbrüche und Erdrutsche, in der Vergangenheit sollen mehrere Menschen durch herabstürzendes Gestein verletzt worden sein. 50 Meter AbstandIn der Tourismussaison 2026 soll man, so steht es in der Behördenverordnung, den Strand weder betreten noch mit dem Boot in die Bucht fahren dürfen. So darf man sich der Küstenlinie per Wasser nur auf bis zu 50 Meter nähern.
Was Experten sagen
Auch das Schwimmen innerhalb der Bucht ist verboten. Die Maßnahmen gelten mindestens bis zum 31. Oktober, anderenfalls drohen Geldstrafen.
Mehr zum Thema Proteste gegen den Massentourismus: Die Selfie-Spot-Touris werden bleiben Der SPIEGEL-Leitartikel Antje Blinda Griechische Herbstfarbenfantasie: Hier sind Reisende noch willkommen Von Franziska Bulban Als Alternative soll man die Bucht von oben bestaunen können. Dafür soll die Gemeinde Zakynthos aber erst einmal Schutzmaßnahmen auf der Steilküste umsetzen, um zu verhindern, dass Menschen herunterfallen. Wann das der Fall ist, ist nicht klar.
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