
Teheran: Rahmenvertrag wird Bedingung für Gespräche über Atomprogramm
Gespräche über Ende des Irankrieges Teheran will noch nicht über Atomprogramm verhandeln US-Präsident Trump hatte sich erst optimistisch, dann zurückhaltend zu Verhandlungen mit Iran geäußert. Nun meldet Teheran...
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Gespräche über Ende des Irankrieges Teheran will noch nicht über Atomprogramm verhandeln US-Präsident Trump hatte sich erst optimistisch, dann zurückhaltend zu Verhandlungen mit Iran geäußert. Nun meldet Teheran Übereinkünfte, wenn auch keine endgültige Einigung. Zwei Fragen bleiben strittig.
19 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Außenamtssprecher Bakaei: »Niemand kann aber behaupten, dass die Unterzeichnung eines Abkommens unmittelbar bevorsteht« Foto: Foad Ashtari / SOPA Images / IMAGO aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Iran meldet Fortschritte in den Verhandlungen mit den USA, eine endgültige Einigung stehe aber noch aus: »Wir sind in einem Großteil der zur Diskussion stehenden Punkte zu einer Übereinkunft gekommen«, sagte der iranische Außenamtssprecher Esmaeil Bakaei. Er fügte hinzu: »Niemand kann aber behaupten, dass die Unterzeichnung eines Abkommens unmittelbar bevorsteht. « Nach wochenlangen Verhandlungen hatte sich am Wochenende eine Einigung zwischen den USA und Iran abgezeichnet.
US-Präsident Donald Trump hatte am Samstag erklärt, ein entsprechendes Abkommen sei »weitgehend ausgehandelt«. Am Sonntag äußerte er sich dann wieder zurückhaltender und warnte vor einer »übereilten Vereinbarung«. (Lesen Sie hier mehr dazu .
Was Experten sagen
) US-Außenminister Marco Rubio sagte bei einem Besuch in Indien, er halte eine Einigung noch am Montag für möglich. Zwei Themen im FokusStrittig sind vor allem die Zukunft des iranischen Atomprogramms und der künftige Status der Straße von Hormus. Durch die strategisch wichtige Meerenge läuft ein bedeutender Teil der weltweiten Rohöl- und Flüssiggastransporte.
Vor Beginn des Krieges Ende Februar hatte Iran keine Gebühren für die Durchfahrt von Schiffen erhoben, zuletzt jedoch eine Maut ins Spiel gebracht. Dazu sagte Bakaei nun, Iran plane auch in Zukunft keine »Mautgebühren«. Stattdessen wolle man künftig »bestimmte Abgaben« für »Navigationsdienste« erheben.
Kurz nach Beginn der Angriffe der USA und Israels auf Ziele in Iran hatte Teheran die Straße von Hormus de facto geschlossen. Die USA hatten als Reaktion ihrerseits eine Blockade iranischer Häfen verhängt. Zum zweiten strittigen Punkt – dem iranischen Atomprogramm – sagte Bakaei, Einzelheiten dazu seien derzeit nicht Teil der Verhandlungen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





