
Tierführerschein: Das Pro und Contra
Foto: Ian Laker Photography / Moment / Getty Images Pro & Contra Sollte es einen Tierführerschein geben? Bei falscher Haltung leiden Haustiere. Einige Tierärztinnen wie Christina Bertram fordern daher, dass Menschen vor...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Foto: Ian Laker Photography / Moment / Getty Images Pro & Contra Sollte es einen Tierführerschein geben? Bei falscher Haltung leiden Haustiere. Einige Tierärztinnen wie Christina Bertram fordern daher, dass Menschen vor dem Kauf eine Prüfung ablegen.
Ihr Kollege Lothar Hoffmann ist dagegen. Hier sind ihre Argumente. Protokolle: Antonia Bauer 06.
Die Einzelheiten
40 Uhr aus DEIN SPIEGEL 6/2026 Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (5 Minuten) 5 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Dafür Christina Bertram, Tierärztin und Vizepräsidentin der Tierärztekammer Hamburg Foto: Markus Scholz / dpa / picture alliance In meiner Praxis begegne ich häufig Haustieren, denen es gesundheitlich sehr schlecht geht.
Oft liegt es daran, dass die Besitzer zu wenig über ihr Tier wissen. Vielen ist nicht klar, was artgerechte Haltung und Fütterung überhaupt bedeuten: Wie viel und wie häufig sollte mein Kaninchen, Hamster oder Meerschweinchen fressen? Ist es tag- oder nachtaktiv, ein Gruppen- oder ein Einzelgänger?
Unwissen führt dazu, dass viele Tiere falsch gehalten werden. Für Kinder ist ein Hamster etwa ungeeignet, weil er aktiv wird, wenn das Kind schlafen geht. Andere Tiere leben zum Beispiel in zu kleinen Gehegen, die im Internet bestellt wurden.
Was Experten sagen
Auf der Website steht zwar ganz klein, dass die Käfige nur für kurzfristigen Aufenthalt geeignet sind, aber das übersehen viele Käufer. Auch bei größeren Haustieren wie Hunden gibt es Probleme: Sie bekommen zu viel oder falsches Futter. Sie haben zu wenig Auslauf und Bewegungsmöglichkeiten.
Manche Hunde werden ausgestattet wie eine Puppe. Auf Social Media sieht man Fotos von Welpen mit Kleidung, Kappen oder Brillen. Die Outfits sollen wohl süß wirken, sind für Hunde jedoch nicht angenehm.
Die meisten Menschen sind nicht bösartig und wollen das Beste für ihr Tier. Sie sind jedoch einfach nicht gut genug informiert. Heute kann jeder Erwachsene ein Tier kaufen, oft spontan und ohne Vorbereitung.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





