
»Timmy«-Pressekonferenz: Kleintierärztin liefert irritierende Äußerungen zu Wal-DNA
Wirrer Walauftritt von Veterinärin Kleintierärztin irritiert mit Äußerungen zu Großtier-DNA Vielleicht erinnern Sie sich an den Wal namens »Timmy«. Nach Tod und Obduktion des Tiers ist die Geschichte offenbar immer noch...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Wirrer Walauftritt von Veterinärin Kleintierärztin irritiert mit Äußerungen zu Großtier-DNA Vielleicht erinnern Sie sich an den Wal namens »Timmy«. Nach Tod und Obduktion des Tiers ist die Geschichte offenbar immer noch nicht vorbei: Auf einer Pressekonferenz hat sich eine, nun ja, Expertin zu Gewebeproben und einem chinesischem Labor geäußert. 59 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Der tote Wal wird Ende Mai an Land der dänischen Insel Anholt gezogen Foto: Marcus Golejewski / dpa Offenbar lässt Wal »Timmy« einigen Menschen keine Ruhe. Eine erneute Pressekonferenz sollte nun mehr Klarheit in der Causa bringen.
Die Einzelheiten
Zwei Gewebeproben des Buckelwals sollen einer beteiligten Kleintierärztin zufolge von einem nicht namentlich genannten chinesischen Labor ausgewertet worden sein. Die Abweichungen seien dabei so groß gewesen, dass die DNA nicht von derselben Tierart stammen könne, sagte Kirsten Tönnies, die der Initiative zum Transport des Wals angehört hatte, in Hamburg. Bild vergrößern Tönnies bei der Pressekonferenz in Hamburg Foto: Marcus Brandt / dpa / picture alliance Andere Mitglieder der Initiative widersprachen der Vermutung direkt, dass der tote Wal womöglich gar nicht »Timmy« gewesen sein soll.
»Auch wenn es traurig ist, es ist leider unser Wal. « Tierärztin Anne Herrschaft So etwa die Tierärztin Anne Herrschaft, die ebenfalls der Initiative angehört hatte. Sie sagte der Nachrichtenagentur dpa, sie habe keinen Zweifel daran, dass der tot vor der dänischen Insel Anholt angespülte Wal derjenige war, der zuvor von der Ostsee-Insel Poel aus Richtung Nordsee gebracht wurde.
»Auch wenn es traurig ist, es ist leider unser Wal. « Der Buckelwal war am 3. März im Hafen von Wismar gesehen worden.
Was Experten sagen
März wurde er auf einer Sandbank vor Timmendorfer Strand entdeckt, schwamm einige Tage später weg und strandete mehrfach erneut. Spätestens da wurde die Causa zum Medienspektakel , auch der SPIEGEL berichtete über das »deutsche Drama«. März lag das schwer geschwächte Tier vor der Insel Poel, bis die Initiative am 28.
April mit ihm Richtung Nordsee startete. Etwa 70 Kilometer von Skagen entfernt wurde es am 2. Mai im Skagerrak ausgesetzt.
Knapp zwei Wochen später, am 14. Mai, wurde das Buckelwal-Weibchen tot vor Anholt angespült. Geschädigte DNA kann Abgleiche stark verfälschenWarum liefert die DNA-Auswertung nun aber angeblich keine klare Bestätigung, dass beide beim Labor eingereichten Proben vom selben Buckelwal stammen?
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




