
Tiroler Alpen: Deutscher überlebt Nacht schwer verletzt im Schnee
Unfall in 2200 Meter Höhe Deutscher überlebt Nacht schwer verletzt im Schnee Kälte, Schnee und Nebel: Ein Wanderer aus Ettlingen geht allein in die Tiroler Berge und kehrt nicht mehr zurück. Nach einer großen Suchaktion...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Unfall in 2200 Meter Höhe Deutscher überlebt Nacht schwer verletzt im Schnee Kälte, Schnee und Nebel: Ein Wanderer aus Ettlingen geht allein in die Tiroler Berge und kehrt nicht mehr zurück. Nach einer großen Suchaktion wird er gefunden. Die Retter sprechen von einem Wunder.
26 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Rettungshubschrauber der Luftrettung (Mai 2024) Foto: Julian Stratenschulte / dpa Ein schwer verletzter Wanderer aus Baden-Württemberg ist in den Tiroler Bergen nach einer Nacht im Schnee dank einer aufwendigen Suchaktion gerettet worden.
Die Einzelheiten
Der Mann sei gestürzt und erst einen Tag später im Schnee in einer Höhe von rund 2200 Metern gefunden worden, wie die österreichische Polizei berichtete. »Dass der Bergsteiger die Nacht unter diesen Bedingungen überlebt hat, grenzt für alle Beteiligten an ein Wunder«, schrieben die Bergretter auf Facebook. Der Mann stammt nach Angaben der Polizei aus Ettlingen.
Er war demnach am Dienstagmorgen in Bach nahe der bayerischen Grenze allein zu einer Wanderung aufgebrochen. Nachdem er bis zum Abend nicht zurückgekehrt war, alarmierte der Wirt seiner Ferienunterkunft die Einsatzkräfte. Polizeibeamte, Feuerwehrleute sowie Bergretter mit Suchhunden und Drohnen rückten aus.
Schlechtwetter erschwert die SuchaktionDie Suche musste in der Nacht unterbrochen werden, wie die Polizei berichtete. Schlechtes Wetter behinderte den Einsatz. Als sich der Nebel vorübergehend lichtete, konnte ein Hubschrauber am Mittwochmorgen mehrere Teams im Suchgebiet absetzen.
Was Experten sagen
Der Schwerverletzte wurde bei einem Bergsattel in einem Schneefeld gefunden. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Wanderer im Gebiet des 2388 Meter hohen Strahlkopfes über eine sehr steile und felsige Bergflanke abgestürzt war. Die Unfallstelle liegt in der Nähe der Gemeinde Holzgau.
Mehr zum Thema Tod eines Teenagers auf der Zugspitze: Wenn Bergretter an ihre Grenzen stoßen Aus Ehrwald berichtet Gerhard Pfeil Schwer verletzt: Bergsportler stürzt in Tirol rund 170 Meter ab Frauen allein am Berg zurückgelassen: »Ein Mann erhöht seinen Selbstwert, indem er seine Partnerin überfordert« Von Katherine Rydlink Nach Angaben der Flugrettungsgesellschaft ARA hatte es dort in der Nacht etwa null Grad. »Es muss Schutzengel geben, anders ist es nicht erklärbar, dass man mit solchen Verletzungen eine Nacht bei diesen Temperaturen und Schneefall im Freien überlebt«, schrieben die Flugretter auf Facebook. Der Mann war ansprechbar, doch er konnte sich nicht an den Unfallhergang erinnern, wie es von der Polizei hieß.
Er wurde mit einem Helikopter in eine Klinik im bayerischen Murnau geflogen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





