
Tokarczuk über Schreiben: KI, mein Liebling?
Tokarczuk über Schreiben : KI, mein Liebling? Von Jan Wiele 21.05.2026, 17:36Lesezeit: 3 Min. Olga Tokarczuk beim „Impact“-Kongress in Posen, wo sie sich über die Vorzüge Künstlicher Intelligenz äußerteEPADie polnische...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Tokarczuk über Schreiben : KI, mein Liebling? 2026, 17:36Lesezeit: 3 Min. Olga Tokarczuk beim „Impact“-Kongress in Posen, wo sie sich über die Vorzüge Künstlicher Intelligenz äußerteEPADie polnische Literaturnobelpreisträgerin Olga Tokarczuk hat mit Äußerungen zum Gebrauch von KI Irritationen ausgelöst.
Nicht nur, weil sie ihren Chatbot „Liebling“ nennt. Sie fühlt sich missverstanden, der Fall ist exemplarisch. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Immer mehr Menschen erkennen die Gefahren Künstlicher Intelligenz, während ein paar Gestrige noch das Loblied auf sie singen.
Die Einzelheiten
Jeder, dem der Unterschied zwischen wahr und falsch nicht egal ist – sowohl Texte als auch (bewegte) Bilder betreffend –, kann allerdings nur eine Meinung zu KI als Mittel der Wirklichkeitsdarstellung oder gar Wahrheitsfindung haben. Eines der bedeutendsten Medienhäuser der Welt, das der „New York Times“, hat laut einer bekannt gewordenen internen Anweisung jüngst allen freien Mitarbeitern verboten, KI zum Verfassen, Umformulieren oder Redigieren zu verwenden, und auf ihrer Website steht klar: „We don’t use A. “ Damit ist, was das Verhältnis von KI und Journalismus betrifft, im Grunde alles gesagt.
Die Frage ist nur, ob es auch andere rechtzeitig begreifen werden. Dasselbe gilt für Sachbücher. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
bei Google bevorzugen Darf ich einen Roman mit KI schreiben? Was Künstliche Intelligenz bei der Erzeugung von Artefakten angeht, liegt die Sache freilich anders. Wo sich Fragen nach Wahrheit gar nicht stellen, kann es nur um solche der Ästhetik, allenfalls der Moral gehen.
Was Experten sagen
Darf ich einen Roman mit KI schreiben? Na klar, wenn ihn jemand lesen will. Das geschieht schon längst, insbesondere bei Genreliteratur – und man ist geneigt, zu sagen: Gerade wenn es sich um schlechte Genreliteratur handelt, so wie nun vor allem oft beim beliebten „New Adult“-, „New Romance“- oder „Romantasy“-Kitsch, ist es ja auch fast egal, ob sie von Mensch oder Maschine verfasst wurde.
Mit Musik und Kunst verhält es sich kaum anders: Wem hier KI-Produkte taugen, der soll damit glücklich werden (gerne zugegeben: Es ist oft schwer zu unterscheiden, ob ein Gedicht, ein Song, ein Bild menschengemacht ist, und ja, auch Menschen können furchtbare Gedichte, Songs und Bilder erschaffen). Die Frage, ob die Grundlagen für diese Produkte geraubt sind und damit Urheberrechte verletzen, ist eine andere. Zutiefst beeindruckt davon, wie die KI das kreative Denken vertieft?
Bleibt die Frage, ob es empörend ist, wenn vermeintlich hochmögende Schriftsteller sich dazu bekennen, KI beim Schreiben zu verwenden.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




