
Tomatenzucht und Schädlinge: Forscher wollen Milben gegen Milben einsetzen
Tomatenzucht und Schädlinge Forscher wollen Milben gegen Milben einsetzen Tomaten-Rostmilben können ganze Bestände befallen und sich rasant ausbreiten. Effektive Schutzmaßnahmen sind rar gesät. Andere Milben könnten...
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Tomatenzucht und Schädlinge Forscher wollen Milben gegen Milben einsetzen Tomaten-Rostmilben können ganze Bestände befallen und sich rasant ausbreiten. Effektive Schutzmaßnahmen sind rar gesät. Andere Milben könnten jedoch helfen, ihre Verwandten zu beseitigen.
50 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (2 Minuten) 2 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Tomaten-Rostmilben auf einem Tomatenblatt Foto: Uli Deck / dpa aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Das Problem ist nur 0,16 Millimeter groß und doch erheblich: Tomaten-Rostmilben sind selbst mit einer Lupe kaum zu erkennen, verbreiten sich rasant und sind eine Gefahr für ganze Bestände. Zudem ist ihr Vermehrungspotenzial enorm. Innerhalb von vier Wochen können bei guten Bedingungen aus 100 Rostmilben bis zu 50.
Gerade im Bioanbau von Tomaten sind die Schädlinge ein Problem, weil effektive Schutzmaßnahmen bislang fehlen. Nun haben Fachleute einen neuen Ansatz, wie man die Art Aculops lycopersici bekämpfen kann: mit anderen Milben. Vielversprechende Raubmilben-ArtenRaubmilben fressen Rostmilben.
Was Experten sagen
Doch sie mögen es meist feuchter, sagt Thomas Bächlin vom Landwirtschaftlichen Technologiezentrum (LTZ) Augustenberg in Karlsruhe. Zudem seien Raubmilben größer und hätten daher Probleme, durch die Härchen an Tomatenpflanzen zu kommen. Die Forschenden nahmen zwei Raubmilben-Arten ins Visier, die bis dahin bei der Suche nach Gegenmaßnahmen kaum berücksichtigt wurden.
Sie kommen laut Bächlin natürlicherweise in Deutschland vor und auch mit trockenerer Luft zurecht. »Jetzt muss man gucken, ob sich das in größerem Stil anwenden lässt«, sagte er. Es gebe Firmen, die Nützlinge vertreiben – darunter fielen aber die untersuchten Raubmilben noch nicht.
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Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





