
Torsten Albig: Ex-Ministerpräsident empfiehlt SPD Zusammenarbeit mit AfD
Brandmauer Ex-Ministerpräsident Albig empfiehlt SPD Zusammenarbeit mit AfD Die AfD liegt in Umfragen vorn, die SPD verliert. Der frühere Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Torsten Albig, sieht einen Ausweg: Warum...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Brandmauer Ex-Ministerpräsident Albig empfiehlt SPD Zusammenarbeit mit AfD Die AfD liegt in Umfragen vorn, die SPD verliert. Der frühere Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Torsten Albig, sieht einen Ausweg: Warum nicht probieren, was den Sozialdemokraten in Dänemark gelingt? 58 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Ex-Politiker Torsten Albig, jetzt Lobbyist: »Vielparteienbündnisse lassen nur noch frustrierte Wähler zurück« Foto: Hannes P. Albert / dpa Der frühere Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Torsten Albig, hat seiner SPD empfohlen, sich auch auf von der AfD tolerierte Minderheitsregierungen einzulassen.
Die Einzelheiten
»Wahrscheinlich wäre es sogar einfacher, wenn wie in Dänemark Sozialdemokraten die Ersten wären, die auch mit den Rechtspopulisten bei bestimmten Themen zusammenarbeiten, die unsere Wähler heute in deren Arme treiben«, sagte der 62-Jährige der »Neuen Osnabrücker Zeitung« . Für ihn wäre es vorstellbar, »wenn also nach der Wahl in Mecklenburg-Vorpommern beispielsweise Manuela Schwesig sagen würde: ›Ich suche mir meine Mehrheiten im Landtag je nach Thema‹. « Vielparteienbündnisse mit CDU, Linken, Grünen oder BSW belasteten die Leistungsfähigkeit der Demokratie »und lassen nur noch frustrierte Wähler zurück«, sagte Albig.
»Wenn 30 Prozent diese Partei wählen, können wir nicht auf Dauer so tun, als wäre das die Ausgeburt der Hölle. « Ex-Ministerpräsident Torsten Albig Eine Zusammenarbeit bedeute nicht, dass »wir das ideologische Gedankengut von Rechtspopulisten teilen, sondern weil wir unseren verloren gegangenen Wählern zeigen: Wir haben verstanden – kommt wieder nach Hause«, sagte Albig. Alte Genossen träten eins zu eins in die AfD ein – »und das sicher nicht, weil die alle Nazis geworden sind, sondern weil sie bei uns etwas vermissen«.
»Wenn 30 Prozent diese Partei wählen, können wir nicht auf Dauer so tun, als wäre das die Ausgeburt der Hölle. « So weiterzumachen wie bisher, berge die Gefahr, »dass es die Sozialdemokratie hierzulande bald nicht mehr gibt«, so Albig. Mehr zum Thema Sozialdemokraten in der Krise: Ein Buckelwal weckt mehr Gefühle als die SPD Von Sophie Garbe, Andreas Niesmann und Miriam Olbrisch Von der Volkspartei zum Sorgenkind: Das langsame Sterben der SPD Ein SPIEGEL-TV-Film von Daniel Pfaender Vor den Landtagswahlen in Mecklenburg Vorpommern im September liegt die AfD in einer Erhebung von Infratest dimap bei 36 Prozent.
Was Experten sagen
Die SPD käme dort auf 27 Prozent. In Sachsen-Anhalt baut die AfD ihren Vorsprung vor der CDU aus. Laut einer Umfrage kommen die Rechtsextremen wenige Monate vor der Landtagswahl auf 41 Prozent und nähern sich einer Regierungsmehrheit an.
Die SPD sehen die Meinungsforscher derzeit bei 7 Prozent. Albig war von 2009 bis 2012 Oberbürgermeister von Kiel und danach bis 2017 Ministerpräsident von Schleswig-Holstein.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.




