
Tote Bergsteiger: Sollen die Leichen am Mount Everest geborgen werden?
Tote Bergsteiger : Sollen die Leichen am Mount Everest geborgen werden? Gastbeitrag Von Billi Bierling 19.07.2026, 16:57Lesezeit: 5 Min. Von der tibetischen Nordseite aus gesehen: Sonnenuntergang am Mount EverestdpaDie...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Tote Bergsteiger : Sollen die Leichen am Mount Everest geborgen werden? Gastbeitrag Von Billi Bierling 19. 2026, 16:57Lesezeit: 5 Min.
Von der tibetischen Nordseite aus gesehen: Sonnenuntergang am Mount EverestdpaDie Bergung toter Bergsteiger aus großer Höhe ist extrem gefährlich und teuer – für die Angehörigen aber oft sehr wichtig. Vieles spricht trotzdem dafür, sie in Schnee und Eis ruhen zu lassen. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Im Mai dieses Jahres mussten zwei indische Mount-Everest-Besteiger ihren Gipfelerfolg mit dem Leben bezahlen.
Die Einzelheiten
Beide starben an den Folgen akuter Höhenkrankheit. Während Arun Kumar Tiwari auf etwa 8790 Metern Höhe zusammenbrach, konnte Sandeep Are von fünf Sherpas noch ins Lager zwei geschleppt werden. Doch auch dort kam jede Hilfe zu spät.
Beide Todesfälle waren tragisch. Beide wären meiner Einschätzung nach vermeidbar gewesen. Nach 22 Jahren Arbeit für die Himalayan Database, das Archiv aller Expeditionen im nepalesischen Himalaja, zeigt sich immer wieder das gleiche Muster: Wer sich vom Gipfelfieber mitreißen lässt, nimmt oft die Warnsignale des Körpers nicht mehr wahr.
Kopfschmerzen, Orientierungslosigkeit und Erschöpfung werden ignoriert, wenn der Gipfel zum Greifen nah ist. Eigentlich müsste niemand an Höhenkrankheit sterben, denn wer rechtzeitig umkehrt, hat gute Chancen, zu überleben. Dennoch fordert sie jedes Jahr Todesopfer.
Was Experten sagen
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Sandeep Ares Leichnam konnte aus dem Lager zwei ausgeflogen und nach Hause gebracht werden. So konnte die Familie von ihm Abschied nehmen.
Arun Kumar Tiwaris Angehörigen blieb dies verwehrt. Einen Toten aus fast 8800 Meter Höhe zu bergen, gehört zu den gefährlichsten und teuersten Unternehmungen am Everest. Aufgrund der enormen Kosten entschied sich die Familie gegen eine Bergung.
Trost fand sie in dem Gedanken, dass Tiwari dort blieb, wo Hindus die Wohnstätte des Gottes Shiva vermuten. „Er bleibt bei Lord Shiva“, lautete ihre schlichte Begründung. Manche akzeptieren den Berg als letzte RuhestätteDiese Entscheidung erschien mir richtig, auch wenn später in der Saison Hunderte von Bergsteigern an seinem Leichnam vorbeiklettern mussten.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




