
Tourismus: Wenn die Bergrettung selbst zur Gefahr wird
Tourismus : Wenn die Bergrettung selbst zur Gefahr wird Von Michaela Seiser, Millstatt 08.07.2026, 08:37Lesezeit: 7 Min. Höhensteig Kärnten am Millstätter See: Wer gerettet wird, kann ohne Versicherung auf erheblichen...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Tourismus : Wenn die Bergrettung selbst zur Gefahr wird Von Michaela Seiser, Millstatt 08. 2026, 08:37Lesezeit: 7 Min. Höhensteig Kärnten am Millstätter See: Wer gerettet wird, kann ohne Versicherung auf erheblichen Kosten sitzen bleiben.
Ein falscher Tritt, und am Millstätter See wird aus der Feierabendrunde ein Großeinsatz. Bergretter treffen immer öfter auf Hightech-Ausgerüstete ohne Plan. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Kaum hat der Sommer begonnen, da herrscht in den Alpen schon Hochbetrieb.
Die Einzelheiten
Der Andrang zeigt sich nicht nur auf Hütten, Klettersteigen und Panoramagipfeln, sondern auch bei jenen, die normalerweise lieber die Aufmerksamkeit meiden: den Bergrettern. Sie kommen, wenn Wanderer nicht mehr weiterkönnen, Mountainbiker an Orten unterwegs sind, an denen diese Räder nichts verloren haben, Kletterer ungesichert abstürzen oder ein harmloser Ausflug plötzlich ein logistisches Großmanöver erfordert. Ein anschaulicher Fall ereignete sich vor Kurzem am Millstätter See in Kärnten.
Ein 60 Jahre alter Mountainbiker aus Deutschland war nach 20 Uhr auf einem Wanderweg unterwegs, auf dem Radfahren verboten ist. Der Steig war stark verwurzelt, teilweise nass und offenbar nicht geneigt, dem Konzept „sportliche Feierabendrunde“ entgegenzukommen. Der Mann stürzte, fiel rund sechs Meter über steiles, steiniges Gelände in Richtung Ufer und blieb schwer verletzt in Wassernähe liegen.
Er konnte noch selbst die Rettung alarmieren. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Komplexe ManöverWas folgte, war kein einfacher Abtransport, sondern ein kleines Lehrstück über die Realität alpiner Rettung.
Was Experten sagen
Polizeibeamte fanden den Verletzten im unwegsamen Gelände. Weil kein Hubschrauberlandeplatz vorhanden war, wurde der Notarzt in ein Feuerwehrboot abgeseilt. Bergretter mussten mit Motorsägen einen Weg zum Ufer freischneiden, damit der Mann zum Boot gebracht werden konnte.
Danach ging es per Boot weiter und schließlich mit dem Rettungshubschrauber. Im Einsatz standen ein Alpinpolizist, zehn Bergretter aus Spittal an der Drau, mehr als zwei Dutzend Feuerwehrleute aus Seeboden und Millstatt mit zwei Booten sowie weitere Rettungskräfte. Der Fall ist spektakulär, aber nicht ungewöhnlich in seiner Grundstruktur.
Immer häufiger müssen Bergrettungen ausrücken, weil Menschen das Gelände, das Wetter, ihre Kräfte oder die eigene Vorbereitung überschätzen. Ebenso erhöht der Klimawandel Risiken. Die zunehmend milden Temperaturen lassen den Permafrost auftauen, der das Gestein zusammenhält, und das Gletschereis abschmelzen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





