
Türkei: Die größte Oppositionspartei CHP kämpft ums Überleben
Nach Räumung der CHP-Zentrale Wie die türkische Opposition ums Überleben kämpft Mit Tränengas hat die türkische Polizei den entmachteten Oppositionsführer Özgür Özel aus der CHP-Zentrale vertrieben. Der Partei droht der...
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Nach Räumung der CHP-Zentrale Wie die türkische Opposition ums Überleben kämpft Mit Tränengas hat die türkische Polizei den entmachteten Oppositionsführer Özgür Özel aus der CHP-Zentrale vertrieben. Der Partei droht der Zerfall, Präsident Erdoğan könnte profitieren. Doch Özel gibt nicht auf.
Aus Ankara und Hamburg berichten Şebnem Arsu und Anna-Sophie Schneider 25. 21 Uhr Zur Merkliste hinzufügen X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
Die Einzelheiten
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Özgür Özel: Der entmachtete CHP-Chef auf einem gepanzerten Polizeifahrzeug Foto: Sie können den Artikel leider nicht mehr aufrufen. Der Link, der Ihnen geschickt wurde, ist entweder älter als 30 Tage oder der Artikel wurde bereits 10 Mal geöffnet. aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
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positiv bewerten negativ bewerten Özgür Özel hat am Sonntag eine vorerst letzte Videobotschaft aus der Parteizentrale der größten türkischen Oppositionspartei CHP gesendet. Während Hundertschaften der Polizei auf das Gelände in Ankara vorrückten, stellte sich der verfassungswidrig abgesetzte Parteichef im 12. Stock des Gebäudes vor eine Kamera.
Was Experten sagen
Im Hintergrund die Büste von Staatsgründer Mustafa Kemal Atatürk, im Vordergrund die deutliche Botschaft von Özel: »Unser Verbrechen ist, die Partei nach 47 Jahren wieder zur führenden Partei gemacht zu haben«, sagte er. »Wir werden angegriffen. « Die Aufnahme veröffentlichte er auf der Plattform X.
Dort tauchten am Sonntag zahlreiche Videos und Fotos auf, die in der Türkei noch lange nachwirken dürften: Mit übereinander gestapelten Sesseln und Absperrgittern hatten Özel und seine Unterstützer die Zugänge zur Parteizentrale verbarrikadiert. Gegen das Aufgebot der Polizei hielt die Blockade jedoch nicht lange stand. Seit den frühen Morgenstunden hatten sich Sicherheitskräfte versammelt und auf die Räumung vorbereitet.
Beim Sturm auf das Gebäude setzten sie dann Tränengas ein, Berichten zufolge sollen auch Gummigeschosse abgefeuert worden sein. Schließlich verließ Özel das Gebäude, wohl auch, um einer Festnahme zu entgehen. Von seinen Unterstützern wurde er draußen mit Applaus empfangen.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





