
Türkei: Großrazzia gegen Gülen-Netzwerk – Behörden ordnen fast 1000 Festnahmen an
Jahrestag des Putschversuchs in der Türkei Großrazzia gegen Gülen-Netzwerk – Behörden ordnen fast 1000 Festnahmen an Zum zehnten Jahrestag des gescheiterten Militärputschs geht die türkische Regierung einmal mehr gegen...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Jahrestag des Putschversuchs in der Türkei Großrazzia gegen Gülen-Netzwerk – Behörden ordnen fast 1000 Festnahmen an Zum zehnten Jahrestag des gescheiterten Militärputschs geht die türkische Regierung einmal mehr gegen mutmaßliche Mitglieder der Gülen-Bewegung vor. Der Justizminister spricht von einer »großen Säuberungskampagne«. 27 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Justizminister Akın Gürlek in der Nationalversammlung in Ankara (Foto vom 15. April) Foto: Rasit Aydogan / Anadolu / picture alliance aufklappen Automatisch erstellt mit KI.
Die Einzelheiten
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positiv bewerten negativ bewerten Die türkischen Behörden gehen landesweit gegen Hunderte Personen mit mutmaßlichen Verbindungen zur Gülen-Bewegung vor. Die Razzia, bei der laut einer Mitteilung des Justizministeriums nach insgesamt 968 Verdächtigen gesucht wird, steht offenbar im Zusammenhang mit dem bevorstehenden zehnten Jahrestag des gescheiterten Militärputsches im Jahr 2016. Justizminister Akın Gürlek und Innenminister Mustafa Çiftçi sprachen in einem gemeinsamen Beitrag auf X von einer »großen Säuberungskampagne«.
Der Kampf gegen das »Netzwerk« des 2024 gestorbenen Predigers Fethullah Gülen, das Ankara als »Terrororganisation« und »parallele Staatsstruktur« bezeichnet, werde »mit derselben Entschlossenheit wie am ersten Tag« fortgesetzt, erklärten die Minister. Sie begründeten das Vorgehen damit, dass das »verräterische Netzwerk den Fortbestand unseres Staates bedroht«. Putsch endete mit 250 TotenTeile des türkischen Militärs hatten am 15.
Was Experten sagen
Juli 2016 versucht, die Regierung von Präsident Recep Tayyip Erdoğan zu stürzen. Putschisten feuerten mit Panzern und Kampfjets auch auf Zivilisten, die sich ihnen nach einem Aufruf Erdoğans entgegenstellten. Erdoğan selbst entkam nur knapp einem Attentat an seinem Urlaubsort Marmaris.
In der Nacht gab es mehr als 250 Todesopfer und mehr als 2000 Verletzte. Der Aufstand wurde schließlich niedergeschlagen. Erdoğan konnte sich im Amt halten.
Der Putsch ist bis heute nicht vollständig politisch und juristisch aufgearbeitet. Die türkische Führung machte den damals in den USA lebenden Prediger Gülen für den Umsturzversuch verantwortlich. Gülen, ein früherer Verbündeter Erdoğans, wies Vorwürfe einer Beteiligung am Putsch bis zu seinem Tod zurück.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





