
U-Boote für Kanada: Kernstück der gemeinsamen Verteidigung – ohne Trump
U-Boote für Kanada : Kernstück der gemeinsamen Verteidigung – ohne Trump Ein Kommentar von Sven Astheimer 07.07.2026, 12:39Lesezeit: 3 Min. Hoffnungsträger: ein Modell eines U-Boots vom Typ 212 CD in der deutschen...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. U-Boote für Kanada : Kernstück der gemeinsamen Verteidigung – ohne Trump Ein Kommentar von Sven Astheimer 07. 2026, 12:39Lesezeit: 3 Min. Hoffnungsträger: ein Modell eines U-Boots vom Typ 212 CD in der deutschen Botschaft in OttawadpaDeutschland feiert den Zuschlag für den Marinekonzern TKMS.
Das Milliardenprojekt aus Kanada erlaubt jedoch keine Verzögerungen. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Kanada hat sich entschieden. Mit dem deutschen Marinekonzern TKMS will die Regierung von Mark Carney den größten Rüstungsauftrag der Landesgeschichte ausverhandeln.
Die Einzelheiten
Kommt das Geschäft erwartungsgemäß zustande, geht es um mehr als zwölf U-Boote für das nordamerikanische Land. Es geht auch um den Bau einer militärischen Infrastruktur für eine transatlantische Partnerschaft zwischen Kanada, Deutschland und dem ebenfalls beteiligten Norwegen, die angesichts wachsender Bedrohungslagen in der Welt wichtiger denn je ist. Oliver Burkhard, der Vorstandsvorsitzende von TKMS, sprach nach der Verkündung mehrfach von Respekt und Verantwortung im Zusammenhang mit diesem Auftrag, der mehr als ein reines Beschaffungsprojekt sei.
Der einstige Gewerkschaftsführer weiß, dass die eigentliche Arbeit jetzt erst beginnt. Und er weiß, dass er dafür wenig Zeit hat. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
bei Google bevorzugen Viele Milliarden für ein ganzes ÖkosystemDie Dramaturgie ließ die Entscheidung schon im Vorfeld erahnen. Es war schwer vorstellbar, dass Carney sich unmittelbar vor dem Abflug zum NATO-Gipfel nach Ankara gegen die Deutschen entscheiden würde, um dort wenige Stunden später Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) strahlend die Hand zu schütteln. Die TKMS-Aktie legte mit dieser Erwartung schon am Montag zweistellig zu.
Was Experten sagen
Die gigantischen Summen, die im Zusammenhang mit dem Auftrag kursieren, beflügeln die Phantasie der Anleger: Burkhard sprach von 167 Milliarden kanadischer Dollar, die im Laufe der Zusammenarbeit an zusätzlicher Wirtschaftsleistung entstünden. Auf ein konkretes Dealvolumen will sich jedoch keiner der Beteiligten festlegen, bevor die Verträge nicht festgezurrt sind. Das geschieht im besten Fall bis Ende des Jahres.
Umgerechnet 20 Milliarden Euro scheinen aber nicht zu hoch gegriffen. Nach Einschätzung von Fachleuten bot auch der letzte verbliebene Wettbewerber aus Korea ein starkes Produkt an, das die Anforderungen eines U-Boots für den Einsatz in den eisigen Gewässern vor den endlosen kanadischen Küsten erfüllt. Ausschlag für das TKMS-Modell 212 CD könnte neben seinen starken Tarneigenschaften und dem wenig personalintensiven Betrieb auch die Tatsache gegeben haben, dass es sich um ein existierendes und standardisiertes Modell handelt.
Das „CD“ im Namen steht für „common design“. Wenig Extrawünsche, flexible BesatzungenDie Kanadier bestellen im Kern also dieselben Boote wie jenes Dutzend, das Deutsche und Norweger für ihre Streitkräfte bauen.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





