
Überlegungen in Sachsen-Anhalt: Was passiert mit dem Rundfunkbeitrag, wenn die AfD regiert?
Überlegungen in Sachsen-Anhalt : Was passiert mit dem Rundfunkbeitrag, wenn die AfD regiert? Von Jochen Zenthöfer 30.06.2026, 20:41Lesezeit: 3 Min. Beschert dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk eine Summe von 8,72...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Überlegungen in Sachsen-Anhalt : Was passiert mit dem Rundfunkbeitrag, wenn die AfD regiert? Von Jochen Zenthöfer 30. 2026, 20:41Lesezeit: 3 Min.
Beschert dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk eine Summe von 8,72 Milliarden Euro: der Beitragsservice. Picture AllianceEinen Ertrag von über 8,7 Milliarden Euro zog der Beitragsservice von ARD und ZDF im vergangenen Jahr ein. Die Zahl wird steigen - aber was, wenn eine AfD-Landesregierung den Staatsvertrag kündigt?
Die Einzelheiten
Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Im vergangenen Jahr konnten ARD und ZDF wieder aus dem Vollen schöpfen, was den Beitrag angeht. Der Ertrag war mit 8,72 Milliarden Euro nur 0,22 Prozent geringer als im Jahr zuvor. Es gab 46,92 Millionen Beitragskonten, was 0,15 Prozent geringer als im Vorjahr, aber mehr als 2023 sind.
Befreit von der Beitragszahlung sind 2,4 Millionen Personen (ein Minus von 2,6 Prozent zum Vorjahr). Darunter zählen unter anderen Bürgergeldempfänger und Bafög-Bezieher. Weiter steigend ist die Zahl der befreiten Nebenwohnungen auf nun 330.
000 Stück, das sind knapp sechs Prozent mehr als im Jahr 2024. Im Jahr 2022 waren es sogar erst 240. 000 befreite Nebenwohnungen.
Was Experten sagen
Im Verfahren von Zahlungserinnerung, Festsetzungsbescheid, Mahnung oder Vollstreckung befinden sich 3,6 Millionen Konten. Das sind acht Prozent aller Konten. Das ist ein Teil der Fakten.
-Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Doch auch mögliche Szenarien wurden auf der Jahrespressekonferenz des Beitragsservice am Dienstag besprochen: Sollte eine AfD-Landesregierung die Staatsverträge zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk kündigen, könnte der Beitragseinzug in Sachsen-Anhalt womöglich eingestellt werden. Entsprechende Szenarien werden überlegt, sagte Michael Krüßel als Geschäftsführer des ARD ZDF Deutschlandradio Beitragsservice (ehemals GEZ) auf der Jahrespressekonferenz.
Gläubiger des Beitrags sind die RundfunkanstaltenSein Unternehmen sei zwar nicht Gläubiger des Beitrags, das seien die Rundfunkanstalten. Im Verwaltungsgebiet des MDR sei man aber beauftragt, den Beitragsservice zu gewährleisten. Würde man vom MDR nicht mehr für den Beitragseinzug beauftragt, müsste man das technisch umsetzen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





