
Udo Dinglreiter: 300.000 Jobs in Metall-und Elektroindustrie könnten abgebaut werden
Arbeitgeber warnen 300.000 Jobs in deutscher Metall- und Elektroindustrie könnten abgebaut werden Die schwache Konjunktur macht vor dem Arbeitsmarkt keinen Halt. Die Metall- und Elektroindustrie in Deutschland könnte...
Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Arbeitgeber warnen 300. 000 Jobs in deutscher Metall- und Elektroindustrie könnten abgebaut werden Die schwache Konjunktur macht vor dem Arbeitsmarkt keinen Halt. Die Metall- und Elektroindustrie in Deutschland könnte Hunderttausende Jobs verlieren.
Der Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall schlägt Alarm. 49 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
Die Einzelheiten
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren Bild vergrößern Werkhalle von Maschinenbauer Heller in Baden-Württemberg Foto: Bernd Weißbrod / dpa In der deutschen Industrie droht ein großflächiger Stellenabbau. Die Lage der Metall- und Elektroindustrie – zu der rund zwei Drittel der deutschen Industrie zählen – sei »dramatisch«, sagte der Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall, Udo Dinglreiter, dem »Handelsblatt«. »Seit 2019 haben wir rund 300.
000 Jobs abgebaut und liegen jetzt unter 3,8 Millionen – wir laufen Gefahr, weitere 300. « Das wären dann »noch weniger Arbeitsplätze in der M&E-Industrie als zum tiefsten Stand nach der Wiedervereinigung«. »Besorgniserregend« für Deutschland könnten die zuletzt deutlich gestiegenen chinesischen Investitionen in die EU sein, sagte Dinglreiter.
Denn der Großteil fließe nicht nach Deutschland, sondern in andere EU-Länder. »So entstehen die Arbeitsplätze nicht hier, dafür aber neue Wettbewerber mit günstigeren Konditionen und Marktzugang. «Das von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) angesetzte Treffen mit den Sozialpartnern am 10.
Was Experten sagen
Juni sieht der Gesamtmetall-Präsident skeptisch: »Es ist nur sinnvoll, wenn alle Parteien echten Lösungswillen haben. Wenn nicht, verlieren wir nur wertvolle Zeit: Es ist dringende Aufgabe der Koalition, jetzt ein Paket umzusetzen, das die Wettbewerbsfähigkeit verbessert. « Andernfalls »werden weiter Arbeitsplätze abgebaut, mehr Prozesse verlagert, weniger Steuern und Sozialabgaben bezahlt – das ist eine Spirale nach unten«, warnte Dinglreiter.
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