
Ukraine-Krieg: EU verlängert Russland-Sanktionen erstmals um zwölf Monate
Putins Angriffskrieg EU verlängert Russland-Sanktionen erstmals um zwölf Monate Der Regierungswechsel in Ungarn macht sich auch in Brüssel bemerkbar: Auf dem EU-Gipfel wurden die Wirtschaftssanktionen gegen Moskau...
No Meeting by June 30 — Where will Trump and Putin meet after that?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Putins Angriffskrieg EU verlängert Russland-Sanktionen erstmals um zwölf Monate Der Regierungswechsel in Ungarn macht sich auch in Brüssel bemerkbar: Auf dem EU-Gipfel wurden die Wirtschaftssanktionen gegen Moskau ausgedehnt, alle 27 Mitgliedstaaten stimmten der Erklärung zu. 01 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Audio steht in Kürze zur Verfügung In Kürze bereit X. com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X.
com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern EU-Ratspräsident Costa, der ukrainische Präsident Selenskyj und EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen in Brüssel Foto: dts Nachrichtenagentur / IMAGO aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier. War die Zusammenfassung hilfreich?
Die Einzelheiten
Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Die EU verlängert ihre Wirtschaftssanktionen gegen Russland erstmals nicht nur um sechs, sondern um zwölf Monate. Eine entsprechende Entscheidung trafen die Staats- und Regierungschefs der Mitgliedstaaten am Abend bei ihrem Juni-Gipfel in Brüssel, wie eine Sprecherin von Ratschef António Costa mitteilte.
In den vergangenen Jahren hatte stets der damalige ungarische Regierungschef Viktor Orbán eine einjährige Verlängerung blockiert. Der neue Ministerpräsident Péter Magyar gilt als deutlich russlandkritischer als sein Vorgänger, der enge Kontakte zu Kremlchef Wladimir Putin pflegte. Die Wirtschaftssanktionen der EU gegen Russland wegen des Angriffskriegs gegen die Ukraine umfassen insbesondere Beschränkungen im Handel, im Finanzwesen, im Energiesektor sowie in der Industrie, im Verkehrswesen und bei Luxusgütern.
Darüber besteht etwa ein Verbot der Einfuhr von russischem Rohöl auf dem Seeweg und es wurden etliche russische Banken vom Finanzkommunikationssystem Swift abgekoppelt. Der Gesetzestext zur Sanktionsverlängerung soll in den nächsten Wochen vom Ministerrat beschlossen werden. Dies gilt als Formalie.
EU plant neue SanktionenIn einer Gipfelerklärung zum Ukrainekrieg heißt es nun, die Europäische Union bleibe entschlossen, »den Druck auf Russland weiter zu erhöhen und die russische Kriegswirtschaft weiter zu schwächen, damit Russland seinen brutalen Angriffskrieg beendet und ernsthafte Friedensverhandlungen aufnimmt«. Dazu sollen demnach unter anderem weitere Schritte zur Verringerung der russischen Energieeinnahmen, zur Eindämmung der Aktivitäten der russischen Schattenflotte und zur weiteren Beschränkung des russischen Bankensystems ergriffen werden. Mehr zum Thema Flugverkehr gestoppt: Ukrainische Drohnen treffen Raffinerie in Moskau So läuft der Uniper-Poker: Wer alles um Deutschlands wichtigsten Gashändler buhlt Von Kirsten Bialdiga EU-Kommissar Kubilius im Interview: »Bei der Verteidigung fällt mir kaum ein gelungenes Projekt ein« Ein Interview von Marina Kormbaki und Timo Lehmann Zum ersten Mal seit Dezember 2024 stimmten alle 27 Mitgliedstaaten den Erklärungen zur Ukraine zu.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





