
Ukraine-Krieg: Wolodymyr Selenskyj bleibt Wiederaufbaukonferenz in Polen fern
Krieg gegen die Ukraine Selenskyj fährt nicht zu Wiederaufbaukonferenz nach Polen Polen und die Ukraine haben sich über ihre gemeinsame Geschichte zerstritten. Der Zwist greift mittlerweile auf andere Bereiche der...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Krieg gegen die Ukraine Selenskyj fährt nicht zu Wiederaufbaukonferenz nach Polen Polen und die Ukraine haben sich über ihre gemeinsame Geschichte zerstritten. Der Zwist greift mittlerweile auf andere Bereiche der wichtigen Zusammenarbeit über. 15 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (3 Minuten) 3 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Der ukrainische Präsident Selenskyj Foto: Ukrainian Presidentia / ZUMA Press Wire / IMAGO aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Wegen eines eskalierenden Geschichtsstreits mit Polen reist der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nicht zu einer Wiederaufbaukonferenz nach Danzig .
Ministerpräsidentin Julia Syrydenko teilte auf Telegram mit, dass sie die ukrainische Delegation bei der gemeinsam mit Polen ausgerichteten Konferenz am Donnerstag und Freitag leiten werde . Zu dem Treffen über den Wiederaufbau der Ukraine wird mit anderen Staats- und Regierungschefs am Donnerstag auch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erwartet. Polen empört über Kyjiws GeschichtspolitikDie Ukraine und Polen sind angesichts des russischen Angriffskrieges enge Verbündete, haben sich aber in einem Streit über ihre schwierige Geschichte entzweit.
Selenskyj hatte eine Armee-Einheit nach den Kämpfern der ukrainischen Aufstandsarmee (UPA) im Zweiten Weltkrieg benannt. Die UPA ermordete unter deutscher Besatzung Zehntausende Polen im heutigen Westen der Ukraine, weshalb die Ehrung in Warschau große Empörung hervorrief. Der polnische Staatschef Karol Nawrocki entzog Selenskyj einen polnischen Orden.
Was Experten sagen
Selenskyj und andere ukrainische Politiker gaben daraufhin polnische Auszeichnungen zurück. Es folgte ein scharfer Wortwechsel zwischen Warschau und Kyjiw. Der Konflikt droht, alle Bereiche der strategisch wichtigen Kooperation zu erfassen.
Dabei hat der Streit in Polen auch eine innenpolitische Seite. Die Wiederaufbaukonferenz ist Sache der linksliberalen Regierung von Ministerpräsident Donald Tusk. Der Rechtspopulist Nawrocki versucht, Tusks Arbeit zu erschweren; er macht sich eine wachsende Ukraine-Müdigkeit in der polnischen Gesellschaft zunutze.
Medienaufruf zu Besonnenheit auf beiden SeitenGroße Medien beider Länder riefen zu Besonnenheit auf. »Unsere Politiker sollten Weisheit und Vernunft beweisen, nach Einigung und einem Ausweg aus der Krise suchen«, hieß es in einem Aufruf. Er wurde in Warschau unter anderem von der »Gazeta Wyborcza« und dem Portal »Onet.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





