
Ukraine: Nato-Generalsekretär Mark Rutte zu Besuch in Kyjiw eingetroffen
Unterstützung für Ukraine Nato-Generalsekretär Rutte zu Besuch in Kyjiw eingetroffen Während Russland internationale Vertreter auf dem Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg empfängt, ist Mark Rutte unangekündigt in die...
Russia — Trump and Putin will meet after that?
Hier sind die aktuellen Nachrichten aus aller Welt: Unterstützung für Ukraine Nato-Generalsekretär Rutte zu Besuch in Kyjiw eingetroffen Während Russland internationale Vertreter auf dem Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg empfängt, ist Mark Rutte unangekündigt in die Ukraine gereist. In der Hauptstadt laufen Gespräche über die Unterstützung der Nato. 56 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha begrüßt Nato-Generalsekretär Mark Rutte am Bahnhof von Kyjiw Foto: aufklappen Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier.
Die Einzelheiten
War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback! positiv bewerten negativ bewerten Unangekündigter Besuch in der Ukraine: Trotz der massiven russischen Luftangriffe ist Nato-Generalsekretär Mark Rutte am Morgen in der ukrainischen Hauptstadt Kyjiw eingetroffen.
Begleitet wird der Nato-Generalsekretär von Mitgliedern des Nordatlantikrats, dem höchsten politischen Entscheidungsgremium der Nato. Die Nato hatte vor der Reise darum gebeten, nicht über den Solidaritätsbesuch zu berichten, da man sich um die Sicherheit der Botschafter aus den Mitgliedstaaten sorgte. Nach SPIEGEL-Informationen wurde die Reise deswegen auch auf den noch bestehenden Kanälen in Russland angekündigt, eine solche Absprache ist vor allen VIP-Besuchen in der ukrainischen Hauptstadt mittlerweile üblich.
Rutte hatte sich primär aus symbolischen Gründen zur Reise in die Ukraine entschieden. Gerade wegen der deutlichen Verschärfung der russischen Angriffe auf zivile Ziele in Kyjiw sei es wichtig, dass die Nato dort Gesicht zeige, hieß es von Nato-Diplomaten. Man dürfe sich von Moskau nicht einschüchtern lassen.
Was Experten sagen
Neben einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj werden Rutte und die Botschafter in Kyjiw Gespräche im Rahmen des Nato-Ukraine-Rats abhalten. Es ist die erste Sitzung des Formats, die in der Ukraine selbst stattfindet. Auch mit Blick auf den anstehenden Nato-Gipfel in Ankara Anfang Juli will Rutte zeigen, dass das Bündnis weiter an der Seite der Ukraine steht.
Weil sich die USA weitgehend aus der Unterstützung für das Land zurückgezogen haben, gibt es nicht nur in Kyjiw Zweifel, wie stark die Solidarität der Regierung von Donald Trump mit dem früheren Schützling noch ist. Bei der Reise sind die USA nur mit dem stellvertretenden Nato-Botschafter vertreten, Trumps Gesandter Matthew Whitaker sagte die Reise in die Ukraine ab, laut der offiziellen Version muss er andere Termine wahrnehmen. Rutte will Unterstützung für die Ukraine beschleunigenRutte will in Kyjiw bei den Nato-Staaten vor allem um weitere finanzielle Unterstützung für Waffenkäufe und -produktion werben.
Dabei geht es zum einen um den sogenannten PURL-Mechanismus. Die Abkürzung steht für »Prioritised Ukraine Requirements List«.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





