
Ukrainekrieg: Sigmar Gabriel bringt Angela Merkel als Vermittlerin ins Gespräch
Früherer Außenminister und SPD-Parteichef Sigmar Gabriel sagt, mit Merkel als Kanzlerin hätte es den Ukrainekrieg nicht gegeben Ex-Vizekanzler Sigmar Gabriel bringt Angela Merkel mit Verweis auf das Minsker Abkommen...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Früherer Außenminister und SPD-Parteichef Sigmar Gabriel sagt, mit Merkel als Kanzlerin hätte es den Ukrainekrieg nicht gegeben Ex-Vizekanzler Sigmar Gabriel bringt Angela Merkel mit Verweis auf das Minsker Abkommen erneut als Vermittlerin im Ukrainekrieg ins Spiel. Das Verhalten seiner eigenen Partei in der Koalition mit der Union finde er »lebensmüde«. 18 Uhr Zur Merkliste hinzufügen Artikel anhören (4 Minuten) 4 Min X.
com Facebook E-Mail Link kopieren Weitere Optionen zum Teilen X. com Facebook E-Mail Messenger WhatsApp Link kopieren SPIEGEL bei Google bevorzugen Bild vergrößern Ex-Außenminister Gabriel: »Ich wäre erst einmal froh, wenn es zu einem dauerhaften Waffenstillstand käme« Foto: Christoph Soeder / dpa Deutschlands früherer Außenminister Sigmar Gabriel hält Altkanzlerin Angela Merkel für eine geeignete Vermittlerin im Ukrainekrieg. Im Interview mit der »Neuen Zürcher Zeitung« (NZZ) sagte Gabriel mit Blick auf mögliche Verhandlungen und nach vorherigen Kontakten zwischen Diplomaten aller Seiten auf Arbeitsebene, es gebe in Europa eine »ganze Reihe von Menschen, die so etwas könnten.
Die Einzelheiten
« »Alexander Stubb in Finnland beispielsweise. Aber auch Angela Merkel, die ja gesagt hat, sie wolle nicht. Aber würden die Europäer sie bitten, würde sie garantiert nicht Nein sagen«, führte Gabriel aus.
Er zeigte sich zudem überzeugt, dass es unter Merkel nicht zu einer Eskalation des Ukrainekriegs im Jahr 2022 mit Beginn der russischen Vollinvasion gekommen wäre. »Der Krieg wäre nicht in dieser Weise ausgebrochen, wenn die Minsker Abkommen noch in Kraft wären und auch umgesetzt würden. Ich gehe so weit, zu sagen: Wäre Angela Merkel Kanzlerin geblieben, hätte es keinen Krieg gegeben«, so Gabriel.
Zwar hätten die Minsker Abkommen den Krieg offenkundig nicht verhindert, doch immerhin habe man Russland so am Verhandlungstisch gehabt. »Auch aus russischer Sicht waren die Abkommen etwas, was zumindest eine fragile Stabilität enthielt. « Selbst Ukrainer »die Minsk ablehnten, wären heute froh, wenn wir wieder da wären«, sagte Gabriel.
Frieden in der Ukraine laut Gabriel noch in weiter FerneDer langjährige SPD-Chef will über einen Frieden in dem Land derzeit nicht nachdenken. »Ich wäre erst einmal froh, wenn es zu einem dauerhaften Waffenstillstand käme, zu einem ›frozen conflict‹«, so Gabriel. Frieden könne es möglicherweise erst geben, wenn es gelinge, »Russland wieder in eine europäische Sicherheitsarchitektur einzubauen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





