
Ukrainekrieg: Was Roboter schaffen, müssen Soldaten nicht tun
Ukrainekrieg : Was Roboter schaffen, müssen Soldaten nicht tun Von Othmara Glas, Kiew 20.05.2026, 07:24Lesezeit: 7 Min. Baut Roboter für den Krieg: Taras Ostaptschuk, Geschäftsführer von Ratel RoboticsYulia...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Ukrainekrieg : Was Roboter schaffen, müssen Soldaten nicht tun Von Othmara Glas, Kiew 20. 2026, 07:24Lesezeit: 7 Min. Baut Roboter für den Krieg: Taras Ostaptschuk, Geschäftsführer von Ratel RoboticsYulia SerdyukovaDie Ukraine setzt zunehmend auf unbemannte Fahrzeuge.
Mit ihnen kann man in der Todeszone operieren, ohne Soldatenleben zu riskieren. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Zwei Männer kommen aus einem Versteck gekrochen. Sie tragen weiße Schneeanzüge und grün-braune Schutzwesten.
Die Einzelheiten
Um sie herum liegen Trümmer. Ängstlich schauen sie sich um, heben ihre Hände über den Kopf. Alles aufgenommen von einer Kamera.
Während sich die ersten beiden Männer hinknien, kommt ein Dritter hinzu. Auf seinem weißen Anzug ist etwas Rotes zu sehen, offenbar blutet er. Alle drei legen ihre Schutzwesten und Waffen ab, blicken sich immer wieder nervös um.
Das Video, das Ende Januar von dem ukrainischen Roboterhersteller Devdroid veröffentlicht wurde, soll zeigen, wie drei russische Soldaten gefangen genommen werden. Dabei ergeben sie sich nicht einer ukrainischen Einheit, sondern einem sogenannten unbemannten Bodenfahrzeug. „So sieht moderne Kriegsführung aus.
Was Experten sagen
Die Roboter stehen an der Front. Die Menschen sind sicher“, heißt es dazu vom Unternehmen. Das Video ist die erste Aufzeichnung einer solchen Gefangennahme.
Es war aber nicht der erste erfolgreiche Einsatz dieser Art. Schon im vergangenen Sommer nahm eine ukrainische Brigade eine russische Stellung ein und zwei Soldaten gefangen – nur mit Drohnen und Bodenrobotern. In der modernen Kriegsführung der Ukraine werden solche unbemannten Bodenfahrzeuge, auf Englisch „unmanned ground vehicle“ (UGV), immer wichtiger.
Zahl der Einsätze hat sich mehr als verdreifachtDas ist eine relativ neue Entwicklung. Bodenroboter werden im Gegensatz zu fliegenden Drohnen erst seit einigen Monaten verstärkt eingesetzt. Seit dem vergangenen Herbst hat sich die Zahl der Einsätze mehr als verdreifacht.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




