
Umgang mit China: „Bestehen wir den Systemwettbewerb?“
Umgang mit China : „Bestehen wir den Systemwettbewerb?“ Von Konrad Schuller, Berlin 07.07.2026, 18:42Lesezeit: 3 Min. Johannes Volkmann (CDU) beim CDU-Parteitag im Mai 2024 in BerlinOmer MessingerDer CDU-Abgeordnete...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Umgang mit China : „Bestehen wir den Systemwettbewerb? “ Von Konrad Schuller, Berlin 07. 2026, 18:42Lesezeit: 3 Min.
Johannes Volkmann (CDU) beim CDU-Parteitag im Mai 2024 in BerlinOmer MessingerDer CDU-Abgeordnete Johannes Volkmann und der Grüne Anton Hofreiter fordern eine härtere Linie gegenüber Peking. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Außenpolitiker aus den Fraktionen von Union und Grünen verlangen gemeinsam mehr Härte im Systemwettbewerb mit China. Der Abgeordnete Johannes Volkmann, der Mitglied des CDU-Vorstands ist, und der Vorsitzende des Europaausschusses, Anton Hofreiter von den Grünen, wiesen am Dienstag in einem gemeinsamen Presseauftritt auf Gefahren hin, die Deutschlands Wirtschaft und Deutschlands Demokratie ihrer Ansicht nach durch China drohen.
Die Einzelheiten
Volkmann sagte, bei allen Unterschieden teile er mit Hofreiter „eine gemeinsame Sorge um die Zukunft des Industriestandortes Deutschland“. Janka Oertel von der Denkfabrik „European Council on Foreign Relations“ schloss sich mit den Worten an, hier gehe es „um unsere industriell-wirtschaftliche Zukunft und um die Jobs unserer Kinder“. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
bei Google bevorzugen Die beiden Politiker wiesen darauf hin, dass es im Wettbewerb mit China um die Demokratie als solche gehe. Volkmann sagte, die „grundsätzliche Frage“ laute: „Bestehen wir den Systemwettbewerb? “ Oder werde wahr, was Wladimir Putin sage, nämlich dass Demokratien so „dekadent“ seien, „dass sie nicht in der Lage sind, diesen Systemwettbewerb zu bestehen“?
Dann nämlich stehe man vor einem echten Problem in der Konkurrenz „zwischen Autokratie und Demokratie“. Hofreiter und Volkmann schlagen Zölle vorHofreiter erinnerte daran, dass die Demokratie im Kalten Krieg schon einmal eine solche Konkurrenz „mit Bravour“ bestanden habe. Bei China aber habe man es mit einem autokratischen System zu tun, das zum ersten Mal „Kapitalismus mit Langfristdenken verheiratet“ habe.
Was Experten sagen
Westliche Demokratien aber tendierten zu kurzfristigen Ansätzen. Das sei ein schwerer Nachteil. Im Augenblick sei deshalb „die Frage offen, ob wir im Kurzfristdenken verbleiben oder ob wir diesen Wettbewerb gewinnen“.
Die beiden Abgeordneten verwiesen auf Studien, denen zufolge 60 Prozent der Marktanteile, die China zuletzt gewonnen habe, durch Subventionen erreicht worden seien. Peking gebe dafür derzeit etwa 4,5 Prozent seines Bruttoinlandsprodukts aus. Eine künstlich schwach gehaltene Währung tue ein Übriges, um westliche Konkurrenten aus dem Markt zu drängen.
Reformen in westlichen Ländern könnten da allein nicht viel ausrichten. Anton Hofreiter (Grüne) im Januar 2025 in BerlindpaVolkmann sagte dazu: „So viel Bürokratie können wir gar nicht abbauen, so viele Steuern können wir gar nicht senken, so viele Nebenkosten können wir nicht reduzieren, um diesen unfairen Vorteil auszugleichen.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





