
Umgang mit Iran: Die FIFA ist an ihrer Kernaufgabe gescheitert
Umgang mit Iran : Die FIFA ist an ihrer Kernaufgabe gescheitert Ein Kommentar von Tammo Blomberg, Los Angeles 29.06.2026, 16:38Lesezeit: 2 Min. „Eigentlich hat die FIFA gar nichts gemacht“: Taremi und Mitspieler in...
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Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Umgang mit Iran : Die FIFA ist an ihrer Kernaufgabe gescheitert Ein Kommentar von Tammo Blomberg, Los Angeles 29. 2026, 16:38Lesezeit: 2 Min. „Eigentlich hat die FIFA gar nichts gemacht“: Taremi und Mitspieler in SeattleEPAIrans Kapitän Mehdi Taremi fasst den Umgang mit seiner Mannschaft in vier Worte: „Das ist nicht fair.
“ Er legt das Versagen der FIFA und ihres Präsidenten offen. Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Mehdi Taremi spricht das Offensichtliche aus nach Irans letztem Spiel, aber das Offensichtliche ist entscheidend. Nachdem Taremi gesagt hat, dass diese WM ein Desaster sei für seine Mannschaft; nachdem er sich beklagt hat, dass sie in der Nacht gleich wieder zurückreisen müssen nach Mexiko, ohne Erholungspause, da sagt er vier banal klingende, aber entscheidende Worte: „Das ist nicht fair.
Die Einzelheiten
“ Und weil die Worte zutreffen, steckt darin das Scheitern des Internationalen Fußballverbandes (FIFA). LiveblogSpielplanTabellenSonderseiteDFB-Team Die wichtigste Aufgabe des Verbandes ist in diesem Sommer, einen Fußballwettbewerb auszurichten, bei dem für alle die gleichen Regeln gelten. Das ist fair, das ist der Kern des Ganzen.
Nun aber ist eine Teilnehmermannschaft in der Vorrunde dieses Turniers ausgeschieden, so knapp, wie man sich das nur ausmalen kann – und diese Mannschaft ist nicht unter den gleichen Bedingungen gestartet wie andere Mannschaften. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Andere Bedingungen als andere MannschaftenDie iranische Mannschaft hat die Spiele unter anderen Bedingungen bestritten als andere, weil sie zweimal erst am Tag vor dem Anpfiff ins Land des Spielorts reisen durfte.
Sie hat auch nach den Spielen andere Bedingungen erlebt, weil sie schnellstmöglich aus dem Stadion und dem Land gebracht worden ist. Der Physiotherapeut des Teams habe Spieler im Bus oder im Flugzeug behandeln müssen, berichtete die „New York Times“. Das sind nicht die Umstände, unter denen Profisport bei einer Weltmeisterschaft üblicherweise stattfindet.
Was Experten sagen
Niemand kann sagen, ob dieses Team unter anderen Umständen weitergekommen wäre. Vielleicht hätte sich nichts geändert, vielleicht hätten sie sogar schlechter gespielt, weil all die Widerstände die Spieler zu Trotzleistungen beflügelt haben. Aber dass man eben nicht sicher sagen kann, ob die iranische Mannschaft nur an ihren Gegnern scheiterte bei dieser WM – das ist fatal.
Denn es bedeutet, dass die FIFA in ihrer Kernaufgabe gescheitert ist.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





