
Umstrittene Spenden: Brexit-Vorkämpfer Nigel Farage legt Mandat nieder
Umstrittene Spenden : Brexit-Vorkämpfer Nigel Farage legt Mandat nieder 07.07.2026, 16:02Lesezeit: 2 Min. Der Vorsitzende von Reform UK, Nigel Farage, gibt am 7.7.26 in der Parteizentrale in London eine Erklärung...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Umstrittene Spenden : Brexit-Vorkämpfer Nigel Farage legt Mandat nieder 07. 2026, 16:02Lesezeit: 2 Min. Der Vorsitzende von Reform UK, Nigel Farage, gibt am 7.
26 in der Parteizentrale in London eine Erklärung ab. dpaEin nicht deklariertes Millionengeschenk brachte den Chef der britischen Rechtspopulisten zuletzt in Bedrängnis. Nun tritt er ab – um bei der Nachwahl wieder anzutreten.
Die Einzelheiten
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Der Chef der britischen Rechtspopulisten, Nigel Farage, legt sein Parlamentsmandat nieder – und will in einer Nachwahl wieder antreten. Das sagte der Vorsitzende der Partei Reform UK, die derzeit in Großbritannien die Umfragen anführt, bei einer Pressekonferenz in London. Der einstige Brexit-Vorkämpfer Farage war zuvor wegen umstrittener Spenden und Zuwendungen in die Schlagzeilen geraten.
„Ich war in meinem Leben noch nie wütender“, sagte Farage in einer emotionalen Ansprache, in der er den Medien eine Kampagne gegen sich und seine Familie vorwarf. Seine Sicherheit und die seiner Angehörigen würden aufs Spiel gesetzt, so Farage. Die Bürgerinnen und Bürger des Wahlkreises Clacton in der Grafschaft Essex sollten nun über sein Handeln urteilen, sagte er.
„Ich werde kämpfen, um zu gewinnen. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F. bei Google bevorzugen Sicherheitsdienste und ein Geschenk von fünf Millionen PfundAbgeordnete in Großbritannien müssen ihre Nebeneinkünfte und Spenden offenlegen, auch für den Zeitraum von bis zu einem Jahr vor ihrer Wahl.
Was Experten sagen
Das hatte Farage in den vergangenen Wochen immer wieder lästige Nachfragen durch Journalisten eingebracht. Am Wochenende berichtete die „Sunday Times“, Farage habe Unterstützungsleistungen seines langjährigen Verbündeten George Cottrell nicht ordnungsgemäß offengelegt. Nach Angaben der Zeitung soll der wegen Betrugs verurteilte Cottrell Farage im Jahr vor dessen Wahl ins Unterhaus unter anderem Sicherheitsdienste und Personal finanziert oder organisiert haben.
Farage weist die Vorwürfe zurück und betont, er habe alle geltenden Vorschriften eingehalten. Wie der „Guardian“ zuletzt enthüllte, erhielt der Zweiundsechzigjährige kurz vor seiner Wahl zum Abgeordneten ein Geldgeschenk in Höhe von fünf Millionen Pfund (5,86 Millionen Euro), das er nicht als Spende deklariert hatte. Seinen Angaben zufolge handelte es sich um ein rein persönliches Geschenk ohne Bedingungen.
Der Vorgang wird inzwischen vom Beauftragten für parlamentarische Standards untersucht. Im schlimmsten Fall drohte Farage ein vorübergehender Ausschluss aus dem Unterhaus und eine Nachwahl mit ungewissem Ausgang. Dem kam er nun zuvor.
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.




