
Unabhängigkeitstag der USA: Der Papst entscheidet sich für Lampedusa – und gegen Washington
Unabhängigkeitstag der USA : Der Papst entscheidet sich für Lampedusa – und gegen Washington Von Matthias Rüb, Rom 05.07.2026, 15:51Lesezeit: 3 Min. Der Papst trifft eine Migrantenfamilie: Leo XIV. am Denkmal „Gateway...
July 31 — İsrail x Hizbullah ile kalıcı barış anlaşması...?
Wichtige Entwicklungen prägen das Weltgeschehen. Unabhängigkeitstag der USA : Der Papst entscheidet sich für Lampedusa – und gegen Washington Von Matthias Rüb, Rom 05. 2026, 15:51Lesezeit: 3 Min. Der Papst trifft eine Migrantenfamilie: Leo XIV.
am Denkmal „Gateway of Europe“ in Lampedusa. dpaVance hatte dem Papst eine Einladung des Weißen Hauses übergeben. Doch Leo trifft lieber Migranten auf Sizilien – und geht so auf Distanz zu Trump.
Die Einzelheiten
Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Papst Leo XIV. , der erste US-Amerikaner auf dem Stuhl Petri, hat am 250. Jahrestag der Unabhängigkeit seines Heimatlandes den Beitrag von Migranten zur Gestaltung ihrer „zweiten“ Heimatländer hervorgehoben.
Der Papst reiste am Samstag zunächst auf die Insel Lampedusa – den südlichsten Außenposten Italiens im Mittelmeer –, wo in den vergangenen Jahren Tausende von Bootsflüchtlingen auf dem Weg nach Europa anlandeten. Den Abend verbrachte er dann in Rom mit dem Botschafter Washingtons beim Heiligen Stuhl, Brian Burch, und dessen Familie. In einem am Samstag veröffentlichten Schreiben des Papstes an die Bürger der USA heißt es: „In jeder Generation haben diejenigen, die auf der Suche nach Freiheit, Chancen und einem Ort der Zugehörigkeit hierhergekommen sind, den Charakter der Nation mitgeprägt.
“ Sie mit Mitgefühl und Großherzigkeit aufzunehmen, sei nicht nur ein Akt der Nächstenliebe, sondern auch „eine Anerkennung der Würde, die jedem Menschen zukommt“. Der Geist der Unabhängigkeitserklärung von 1776 möge „weiterhin Hoffnung und Einheit wecken, während die Vereinigten Staaten von Amerika in die Zukunft schreiten“, schloss der Papst den Brief an seine Landsleute. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
Was Experten sagen
bei Google bevorzugen Leo segnete eine Gedenktafel für FranziskusLeo XIV. wurde 1955 als Robert Francis Prevost in Chicago in eine streng katholische Familie von Einwanderern mit Wurzeln in Italien, Spanien und der Karibik in Chicago geboren. Am Freitagabend war Papst Leo in Philadelphia mit der „Liberty Medal“ ausgezeichnet worden.
Mit ihr werden seit 1988 Persönlichkeiten und Organisationen geehrt, die sich für Freiheit und Menschenwürde einsetzen. Der Papst bedankte sich mit einer Zuschaltung per Video aus dem Vatikan persönlich für die Auszeichnung. Bei seinem Besuch auf Lampedusa am Samstagmorgen besuchte der Papst zunächst den Friedhof der Insel.
An der Gedenkstätte für die dort begrabenen Bootsmigranten legte er ein Blumengesteck nieder. Später besuchte der Papst das Denkmal „Porta d’Europa“ (Tor nach Europa) des italienischen Künstlers Mimmo Paladino an der Felsküste der Insel sowie den Pier Favaloro, wo die meisten Bootsmigranten auf Lampedusa anlanden. An der Mole segnete Leo eine Gedenktafel für seinen Vorgänger Franziskus, nach dem der Pier nun benannt wird.
Das Thema zählt nun zu den wichtigsten Punkten der globalen Agenda.





