
Ungleichbehandlung: Handelsverbände fordern längere Öffnungszeiten an Sonntagen
Ungleichbehandlung : Handelsverbände fordern längere Öffnungszeiten an Sonntagen 06.07.2026, 14:00Lesezeit: 2 Min. Fußgängerzone: Einzelhändler fordern jetzt eine Freigabe für Ladenöffnungszeiten an Sonntagen.Emil...
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Auf internationaler Bühne bahnt sich eine bedeutende Geschichte an. Ungleichbehandlung : Handelsverbände fordern längere Öffnungszeiten an Sonntagen 06. 2026, 14:00Lesezeit: 2 Min. Fußgängerzone: Einzelhändler fordern jetzt eine Freigabe für Ladenöffnungszeiten an Sonntagen.
Emil EichingerBäckereien und Bibliotheken sollen von 2027 an sonntags länger öffnen dürfen, hat die Bundesregierung angekündigt. Einzelhandelsverbänden reicht das nicht. Zusammenfassung Anhören Merken Teilen Verschenken Drucken Zur App Handelsverbände fordern nach der Ankündigung der Bundesregierung, die Öffnungszeiten für Bäckereien und Konditoreien an Sonntagen zu verlängern, eine generelle Freigabe der Ladenöffnungszeiten an Sonntagen.
Die Einzelheiten
„Einkaufen ist auch Freizeiterlebnis. Daher setzen wir uns für Sonntagsöffnungen im Einzelhandel ein, um Innenstädte attraktiv und lebendig zu halten“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Hauptverbandes des Deutschen Einzelhandels (HDE), Stefan Genth, der „Bild“-Zeitung am Montag. Der Geschäftsführer des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg, Nils Busch-Petersen, betonte: „Wir sollten endlich einen Schritt voran machen und den Sonntag in das Ermessen der Kaufleute und Kunden stellen.
Wer in Deutschland sonntags ein Hemd verkauft, macht sich strafbar. Das ist im Onlinezeitalter von vorgestern. -Artikel häufiger in Ihren Suchergebnissen sehen F.
bei Google bevorzugen Auch Sachsens Handelsverbandschef René Glaser spricht sich für eine Freigabe der Sonntagsöffnungszeiten aus: „Nach aktuellem Recht bedarf es stets eines besonderen Anlasses für Sonntagsöffnungen. Die Anforderungen sind teils undurchsichtig. Den Kommunen sind rechtssichere Genehmigungen kaum möglich.
Was Experten sagen
Es bedarf dringend einer Gesetzesänderung. “Verdi: Arbeitsfreie Sonntage sind RuheinselnDer Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, hat sich ebenfalls für eine flexiblere Gestaltung der Ladenöffnungszeiten an Sonntagen ausgesprochen. Er halte eine begrenzte Freigabe der Sonntagsöffnungszeiten für richtig, „weil sie den stationären Einzelhandel im Wettbewerb mit digitalen Angeboten stärkt und Innenstädte beleben kann“, sagte Fratzscher der „Rheinischen Post“ am Dienstag.
Geschäfte bräuchten mehr Flexibilität, um im Wettbewerb mit Onlineplattformen bestehen zu können. Zugleich dürften Sonntagsöffnungen nicht auf Kosten der Beschäftigten gehen. „Wichtig ist dabei, dass Beschäftigte geschützt bleiben: Sonntagsarbeit muss fair bezahlt und klar geregelt sein.
“HDE-Chef Genth warf der Gewerkschaft Verdi eine „Totalverweigerung“ bei der Lockerung von Öffnungszeiten an Sonntagen vor. „Gerade in der jetzt schwierigen Konsumlage wären diese Sonntage besonders für unsere Textilhändler wichtig“, sagte er. Mehr zum Thema Glücks-Ort BAckStubeRettet die kleinen Bäckereien!
Die Entwicklung hat international große Aufmerksamkeit erregt; diplomatische Kreise verfolgen sie genau.





